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Businessplan-Wettbewerb: "Verpflichtung für die Universität"

16.11.1999 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Mit der Auftaktveranstaltung am 11. November ist der Startschuss für den diesjährigen "Businessplan-Wettbewerb" in Nordbayern gefallen. Universitätskanzler Bruno Forster sagte dazu vor der Presse, die Universität "wird alles tun, um den Wettbewerb und die dahinter steckende Idee zu unterstützen".

Ziel der Veranstaltung, die im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt wurde, ist es, Forschungsinstitute, Unternehmen und Hochschulabsolventen zu motivieren, ihre Geschäftsidee durch eine Unternehmensgründung zu verwirklichen. Lokale Partner des Wettbewerbs sind neben der Technologietransferstelle der Universität Würzburg und dem Universitätsbund auch die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg sowie das Technologie- und Gründerzentrum Würzburg.

Bei der Vorstellung des diesjährigen Wettbewerbs sagte der Geschäftsführer des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern, Dr. Axel Thierauf, die Veranstaltung biete sich an als Möglichkeit, "innovative Gründungsideen aus dem Hochschulumfeld entwickeln zu helfen, um so letztlich die Vernetzung der Hochschule in der Praxis zu intensivieren". Im vergangenen Jahr hätten sich insgesamt 145 nordbayerische Teams an der Wettbewerbsrunde beteiligt. Aus diesen Reihen seien bereits 16 Unternehmen entstanden, 17 weitere sollten noch bis Ende dieses Jahres folgen. Damit werde die Zahl von insgesamt 270 neuen Arbeitsplätzen verbunden sein.

Vor diesem Hintergrund sagte Kanzler Forster im Rahmen der Auftaktveranstaltung, "wenn es diesen Plan nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden: Es gibt gar keine andere Möglichkeit, als dabei mitzumischen und diese Chance zum Einstieg in ein Berufsleben außerhalb der Universität zu nutzen". Der Wettbewerb sei ein wichtiger "Baustein in dem Bemühen der Universität um Technologietransfer".

Der Kanzler verwies dabei auf das Engagement der Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing, der Universität, Prof. Margit Meyer. Auch die begleitende Vortragsreihe des Universitätsbundes sei ein wichtiger Gesichtspunkt. Die Ausführungen von Oberbürgermeister Jürgen Weber auf der Veranstaltung zu dem Problem, Wissenschaftler in der Region zu behalten, und das Bemühen der Stadt, entsprechende Bauflächen und ein innovatives Umfeld zu schaffen, seien, so der Kanzler, "Verpflichtung für die Universität, diese Maßnahmen in jeder nur denkbaren Weise zu unterstützen".

Informationen über den Wettbewerb sowie die dazugehörigen Unterlagen gibt es an folgenden Stellen:

* Businessplan-Wettbewerb Nordbayern GmbH, Wettbewerbsbüro, IGZ Nürnberg-Fürth-Erlangen, Dr. Axel Thierauf, Am Weichselgarten 7, 91085 Erlangen-Tennenlohe, T (09131) 691500, Fax (09131) 691501, E-Mail bzw. Internet (siehe Link am Ende dieser Pressemitteilung):
info@bpw-nordbayern.de

* Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Technologietransferstelle, Dr. Ulrich Dölp, Ottostraße 16, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2529, E-Mail:
doelp@zv.uni-wuerzburg.de

* Universitätsbund, z.H. Dr. Georg Kaiser, Biozentrum, Am Hubland, 97074 Würzburg, T (0931) 888-4241, Fax (0931) 888-4242, E-Mail:
vorstand@unibund.uni-wuerzburg.de

* FH Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg, Fachbereich Informatik, Prof. Dr. Mario Fischer, Münzstraße 19, 97070 Würzburg, T (0931) 3511-308, E-Mail:
fischer@informatik.fh-wuerzburg.de

* Technologie- und Gründerzentrum Würzburg, Dr. Alexander Zöller, Sedanstraße 27, 97082 Würzburg, T (0931) 4194-350, Fax (0931) 41194-205, E-Mail:
info@tgz-wuerzburg.de
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