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Ergebnisse der Internationalen Agrartechnik-Konferenz mittel- und osteuropäischer Länder in Potsdam

17.11.1999 - (idw) Institut für Agrartechnik Bornim e. V.

Am 11. und 12. November 1999 fand am Institut für Agrartechnik Bornim (ATB) in Potsdam-Bornim eine internationale Konferenz außeruniversitärer Forschungseinrichtungen der Agrartechnik Mittel- und Osteuropas statt. Zwei Themenbereiche standen im Mittelpunkt der Veranstaltung:
- der durch Liberalisierung des Welthandels und politischen Wandel eingeleitete Transformationsprozeß in Mittel- und Osteuropa und
- die Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien in der Landwirtschaft.

Die Veranstaltung wurde von DFG, DLG, EU und EurAgEng finanziell bzw. ideell gesponsort.

Vor etwa 90 Teilnehmern aus 15 Ländern unterstrichen sowohl der Agrar-Staatssekretär des Landes Brandenburg, Dr. Bentrup, als auch Herr Schulze-Weslarn als Vertreter des Bundes-Landwirtschaftsministeriums die Bedeutung des europäischen Einigungsprozesses. Sie betonten, wie wichtig es sei, die Erfahrungen aus den neuen Bundesländern für die Umgestaltung in Osteuropa nutzbar zu machen, auch wenn der Transformationsprozeß aufgrund anderer Rahmenbedingungen unterschiedlich verlaufen dürfte. Gerade dieses wurde durch die Berichte der Konferenzteilnehmer zur Entwicklung der Landwirtschaft, der Landtechnik und der einschlägigen Forschung in den verschiedenen Ländern deutlich.

Aufgabe der Agrartechnik einschließlich der zuzuordnenden Industrie in Mittel- und Osteuropa muß es sein, solche Technologien zu entwickeln und bereitzustellen, die eine konkurrenzfähige und umweltverträgliche Agrarproduktion bei möglichst hoher Beschäftigung garantieren. In diesem Zusammenhang spielen auch alternative Einkommensmöglichkeiten, etwa durch Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien im ländlichen Raum eine bedeutende Rolle.

Die Konferenzteilnehmer beschlossen, den Erfahrungsaustausch durch Schaffung eines For-schungsnetzwerkes im Rahmen der EU-Erweiterung auf eine solidere Basis zu stellen und speziell im Bereich nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien die Fördermöglichkeiten der EU für die Entwicklung der jeweiligen Volkswirtschaften zu erschließen. Die Rolle des Instituts für Agrartechnik Bornim als Initiator der Veranstaltung und als Mittler zwischen der agrartechnischen Forschung Mittel- und Osteuropas sowie Westeuropas wurde von den Teilnehmern allgemein anerkannt. Nächster Veranstalter im Rahmen der geplanten Tagungs- bzw. Workshop-Reihe wird im Jahre 2001 das polnische Agrartechnik-Zentrum IBMER sein.

Der Tagungsband mit der Langfassung aller Beiträge ist gegen eine Schutzgebühr von DM 25,- im Institut für Agrartechnik Bornim e. V. (ATB), Max-Eyth-Allee 100, 14469 Potsdam, erhältlich.
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