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Dortmund: Erste Sozialgerontologen vor dem Studienabschluss

17.11.1999 - (idw) Universität Dortmund

Professionelles Handeln in der Altenarbeit und Altenpolitik wird künftig mehr als jemals zuvor notwendig sein. Die Universität Dortmund bietet ab dem Sommersemester 2000 zum zweitenmal den berufsbegleitenden Weiterbildenden Studiengang Soziale Gerontologie an. Den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs eröffnen sich bessere berufliche Chancen: Sie sind bestens qualifiziert, wenn sie sich in der Altenarbeit und Altenpolitik mit quantitativ wachsenden und qualitativ differenzierteren Aufgaben konfrontiert sehen.

Die demographische Entwicklung ist seit Jahren eindeutig: Der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt zu. Altenpolitik und Altenarbeit haben dafür zu sorgen, daß die Senioren in der Gesellschaft einerseits Raum und Anregung haben für die mögliche Gestaltung ihrer letzten Lebensphase, andererseits Hilfe und Pflege finden, wenn die eigene Kraft nachläßt.

Den 15 Studierenden, die im Sommer 1998 als erste das Studium der Sozialen Gerontologie aufgenommen haben, wurden in den vier Semestern (an zwei wöchentlichen Studientagen) sozialgerontologische Ausbildungsinhalte vermittelt, die in der grundständigen Berufsausbildung noch weitgehend fehlen. Die Absolventinnen und Absolventen erhielten so die Möglichkeit zu einer "Nachqualifizierung" in einem zukunftsträchtigen, expandierenden Arbeitsfeld und werden ihr Studium voraussichtlich im Sommer 2000 mit dem Grad "Diplom-Sozialgeronto-login" bzw. "Diplom-Sozialgerontologe" erfolgreich abschließen.

Der Studiengang wird wissenschaftlich begleitet durch ein vom Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung bewilligtes Evaluationsprojekt.
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Bewerbung bis Ende November möglich
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Für den 2. Studiengang Soziale Gerontologie gilt eine Bewerbungsfrist bis zum 31.11.1999. Zugelassen werden kann, wer das 24. Lebensjahr vollendet hat, über einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluß verfügt und nach der einschlägigen Berufsausbildung mindestens drei Jahre hauptamtlich in einem sozialgerontologischen Berufsfeld der Altenpolitik und Altenarbeit tätig war. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden als Gasthörerinnen und Gasthörer der Universität eingeschrieben und zahlen für die zusätzliche Ausbildung eine kostendeckende Gebühr.

Für weitere Informationen stehen Prof. Dr. Gerhard Naegele, Lehrstuhl für Soziale Gerontologie (Tel.:0231-7552870) und das Zentrum für Weiterbildung an der Universität Dortmund (Tel.: 0231-7552164) zur Verfügung.
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