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Pädagogik ist mehr als Lehrerausbildung

18.11.1999 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jenaer Erziehungswissenschaftler laden zum Institutstag am 19. November

Jena (18.11.99) Absolventen eines Pädagogikstudiums werden Lehrer oder Taxifahrer. Dieses Klischee will das Institut für Erziehungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena durchbrechen und lädt die Öffentlichkeit morgen, 19. November, ab 9.45 Uhr zum Institutstag in die Otto-Schott-Straße 41, wo die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und die Arbeitsbereiche vorgestellt werden.

"Pädagogikstudierende - und gerade die Magister, die Erziehungswissenschaften in Kombination mit anderen Fächern gewählt haben - sind Spezialisten, die für ein breites Berufsspektrum qualifiziert sind", unterstreicht der Institutsdirektor Prof. Dr. Ewald Johannes Brunner. Neben den klassischen Berufsfeldern sind Pädagogen u. a. auch für die Arbeit in der Erwachsenenbildung, der Organisationsberatung und der Qualitätssicherung in sozialen Einrichtungen geeignet, wie Absolventen beweisen, die sich für diese Tätigkeiten durch die spezielle Ausrichtung des Jenaer Instituts qualifiziert haben. Über ihre Erfahrungen berichten werden die eingeladenen Absolventen in einem Gesprächsforum (13-14 Uhr), das die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten sichtbar machen soll. Dazu dient auch die Präsentation von vier Instituts-Arbeitsgruppen (14-16 Uhr) "Soziale Dienste und Jugendhilfe", "Interkulturelle Bildung", "Pädagogische Beratung" und "Entwicklung pädagogischer Einrichtungen".

Thema des Institutstags sind "Entwicklungsmöglichkeit und Entwicklung junger Menschen in öffentlicher Erziehung". Da die Frage nach der Erziehung sehr personen-, kontext- und zeitabhängig ist, können die Uni-Pädagogen den Gästen aus dem breiten Spektrum nur einzelne Ansatzpunkte präsentieren.

Höhepunkt des Tages ist um 12.15 Uhr die Enthüllung einer Gedenktafel für Wilhelm Flitner. Damit wird der Spiritus Rector der deutschen Erwachsenenbildung geehrt. Flitner, der sich in Jena habilitierte, gab auch der Thüringer Volkshochschulbewegung wichtige Impulse. Daher hängt die Tafel am Carl-Zeiss-Platz 3 - an jenem Ort, an dem die Thüringer Volkshochschule ihre Geschäftsstelle hatte.


Friedrich-Schiller-Universität
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