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Fortbildung: Vitalität des Herzmuskels treffsicher beurteilen

18.11.1999 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Der gebürtige Würzburger Prof. Dr. Heinrich Schelbert von der University of California in Los Angeles (USA) wird am Montag, 22. November, im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte einen öffentlichen Vortrag in seiner Heimatstadt halten. Thema ist die Anwendung der Positronen-Emissions-Tomografie bei der Herzdiagnostik. Auf diesem Gebiet gilt Prof. Schelbert als "die" Kapazität schlechthin.

Heinrich Schelbert wurde vor 60 Jahren in Würzburg geboren. Hier besuchte er das Siebold-Gymnasium, hier schloss er 1965 sein Medizinstudium mit der Doktorarbeit ab. Im Jahr 1968 ging er in die USA, wo er seitdem sehr erfolgreich tätig ist: Viele seiner Schüler besetzten später Lehrstühle, auch in Deutschland. Für seine wissenschaftlichen Leistungen hat Prof. Schelbert zahlreiche Ehrungen erhalten.

Seinen Vortrag über die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) hält er in deutscher Sprache. Beginn ist um 18.15 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik der Universität Würzburg, Josef-Schneider-Straße 2. Die PET ist eine besonders treffsichere Methode, um die Durchblutung und den Stoffwechsel des Herzmuskels zu beurteilen. Ihre hohe Genauigkeit kann für die Patienten vor allem dann wichtig sein, wenn der Schweregrad einer koronaren Herzerkrankung ermittelt werden soll, die bereits per Katheteruntersuchung festgestellt wurde.

Dem Würzburger Mediziner Prof. Dr. Christoph Reiners zufolge gilt die PET derzeit als "Goldstandard", um die Erholung des Herzmuskels nach einer Bypass-Operation oder nach einer Erweiterung der Herzkranzgefäße mittels Ballonkatheter vorherzusagen. In Würzburg stehe die PET bislang nicht zur Verfügung. Doch strebe das Universitätsklinikum gemeinsam mit den niedergelassenen Fachärzten für Nuklearmedizin und mit Unterstützung der Krankenkassen die Anschaffung eines solchen Geräts an.

Hinweis für Redaktionen:

Weitere Informationen erhalten Sie bei Prof. Dr. Christoph Reiners, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin der Universität Würzburg, T (0931) 201-5868, Fax (0931) 201-2247, E-Mail:

reiners@nuklearmedizin.uni-wuerzburg.de
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