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Mehr Lesestoff für russische Mediziner - DFG fördert Dokumentenlieferung

09.03.2000 - (idw) Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Russische Wissenschaftler haben künftig einen wesentlich besseren Zugriff auf das gebündelte Wissen der Medizin: Sie können sich kostenlos von der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln interessante Dokumente per Post oder E-Mail zusenden lassen. Möglich macht dies ein gemeinsames Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit der Russischen Stiftung für Grundlagenforschung und der Assoziation Russischer Bibliotheken. Für zwei Jahre wird die DFG fast 400.000 Mark für die Literaturbeschaffung zur Verfügung stellen.

Den russischen Wissenschaftlern stehen nun etwa 8.000 Zeitschriften offen, die in der zentralen deutschen medizinischen Fachbibliothek vorgehalten werden. Nach einer Recherche in einschlägigen Literaturdatenbanken wie Medline, Cancerlit oder Aidsline können die Forscher die Fundstellen, meist Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften, bei der Zentralbibliothek anfordern. Sie liefert die Dokumente innerhalb weniger Tage in elektronischer Form per E-Mail oder Post aus. Die anfallenden Kosten übernimmt die DFG.

Die DFG finanziert das Projekt aus ihrem Literaturspenden-Programm. Dieses Programm versorgt ausländische wissenschaftliche Bibliotheken mit Monographien deutscher Autoren und Zeitschriften deutscher Verlage. Für das Projekt wurden die Förderrichtlinien so erweitert, dass auch Dokumentenlieferungen finanziert werden können. Das Fördervolumen geht weit über den sonst üblichen Rahmen hinaus.

Weitere Informationen erteilt das Referat Wissenschaftliches Bibliothekswesen 4, Dr. Sigrun Eckelmann, Telefon 0228/885-2344, E-Mail: sigrun.eckelmann@dfg.de.
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