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Volkswirtschaftliches Simulationspiel mit dem Konjunktur-Modell der BRD wird erstmals vorgestellt

13.03.2000 - (idw) Fachhochschule Köln

Zu einer Leistungsschau lädt der Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Köln zum zehnjährigen Bestehen seines Fördervereins ein. Termin: Donnerstag, 16. März 2000, 16.00 - 18.00 Uhr

Was muss ich unternehmen, um die Zahl der Arbeitslosen um zwei Millionen zu senken? Antworten auf diese und andere Frage gibt ein im Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Köln entwickeltes volkswirtschaftliches Simulationspiel mit dem Konjunkturmodell der Bundesrepublik Deutschland, das erstmalig auf einer Leistungsschau anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins des Fachbereichs Wirtschaft am Donnerstag,16. März 2000, von 16.00 bis 18.00 Uhr (Hörsaal 114, Claudiusstr. 1, 50678 Köln) vorgestellt wird. Veranstaltungsort ist der nunmehr modernste Hörsaal der Hochschule, der über alle zukunftsweisenden Multimedia-Einrichtungen verfügt und von dem aus auch Vorlesungen aufgezeichnet, mitgeschnitten und an andere Standorte übertragen werden können. Hierzu hat der Förderverein ebenso maßgeblich beigetragen wie zu anderen Besonderheiten in der Lehre, wie etwa dem Zugang zum Reuters-Informationssystem, über das der Fachbereich gesponsert von der Kölner Bank fortlaufend die aktuellsten Wirtschaftsdaten erhält. Weitere Themen sind die Langzeitstudie "Kostenfaktor Angst", die "Geschäftsprozessmodellierung mit SAP R/3" sowie das beste Marketingkonzept von Studierenden des Schwerpunktfachs Marketing des vergangenen Jahres.

PROGRAMM
Begrüßung:
Prof. Dr. Manfred Kiy, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft
Prof. Winfried Lange, Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform, FB Wirtschaft
"Kostenfaktor Angst", Prof. Dr. Winfried Panse; Dipl.-Betriebsw. Wolfgang Stegmann, FB Wirtschaft
Reuters-Informationssystem, Hans-Toni Haves, Abteilungsdirektor/Teamleiter Geld- und Devisenhandel der Kölner Bank; Prof. Dr. Frank Gogoll, FB Wirtschaft
Studierende des Schwerpunktfachs Marketing präsentieren ihr Marketingkonzept für einen Markenartikelhersteller
"Geschäftsprozessmodellierung mit SAP R/3", Dr. Andreas Gadatsch, Deutsche Telekom AG, Bonn; Prof. Dr. Otto K. Amon, FB Wirtschaft
Volkswirtschaftliches Simulationsspiel, Prof. Dr. Manfred Kiy, FB Wirtschaft

KOSTENFAKTOR ANGST
Die Langzeitstudie "Kostenfaktor Angst" eines Forscherteams des Fachbereichs Wirtschaft hat bereits bei ihrer Veröffentlichung vor drei Jahren großen Wirbel ausgelöst und stößt weiterhin auf großes Interesse in der Öffentlichkeit. In ihr wurde erstmalig beziffert, wie groß der Schaden ist, der jährlich in der deutschen Wirtschaft durch den falschen Umgang mit den normalen menschlichen Gefühl Angst entsteht: 100 Milliarden Mark.

REUTERS-INFORMATIONSSYSTEM
Gesponsert von der Kölner Bank verfügt der Fachbereich Wirtschaft seit kurzem auch über einen direkten Anschluss an das Reuters-Infomationssystem, das fortlaufend die aktuellsten Wirtschaftsdaten liefert. Darüber können die Studierenden u. a. aktuell die Entwicklung des Handels beobachten, selber Portfolios (Zusammenstellungen von Aktienpaketen) gestalten, Kaufs- und Verkaufsangebote simulieren und die weitere Entwicklung verfolgen.

MARKETINGKONZEPT FÜR MARKENARTIKELHERSTELLER
Waren es früher in erster Linie fiktive Themenstellungen, die die Studierenden im Schwerpunktfach "Marketing" des Fachbereichs bearbeiteten, sind es mittlerweile aufgrund der großen Nachfrage fast ausschließlich reale Themenstellungen, zu denen Marketingkonzepte in Kooperation mit und für Unternehmen erstellt werden. Auf der Leistungsschau wird die beste Studierendenarbeit des Schwerpunktfachs Marketing des vergangenen Jahres vorgestellt.

VOLKSWIRTSCHAFTLICHES SIMULATIONSPIEL
Einzigartig ist das vom Fachbereich Wirtschaft unter Federführung von Prof. Dr. Kiy entwickelte volkswirtschaftliche Simulationspiel mit dem Konjunkturmodell der Bundesrepublik Deutschland, mit dem die wirtschaftliche Entwicklung analysiert, prognostiziert und mit verschiedenen Zielvorgaben auf ihre Auswirkungen hin durchgespielt werden kann. Lautet die Zielvorgabe, dass die Zahl der Arbeitslosen um zwei Millionen gesenkt werden soll, kann dies im Rahmen des geltenden Wirtschaftssystems realistisch durchgespielt werden. Mit diesem Konjunkturmodell, das in der Lehre eingesetzt wird, um den Studierenden praktische Probleme der Wirtschaftspolitik zu vermitteln, sollen künftig über das am Fachbereich gegründete Zentrum für angewandte Wirtschaftsforschung (ZAW) Analysen wirtschaftlicher Probleme durchgeführt und deren Ergebnisse anschließend veröffentlicht werden.

GESCHÄFTSPROZESSMODELLIERUNG MIT SAP R/3: Geschäftsprozessmodellierung ist der betriebswirtschaftliche Ansatz, um informationstechnologische Innovationsprozesse in Betrieben umzusetzen. Werkzeuge sind Standardprogramme, die Geschäftsprozessketten abarbeiten, die von Betriebswirten gesteuert und entschieden werden. Prof. Dr. Otto K. Amon und Dr. Andreas Gadatsch (Deutsche Telekom AG, Bonn) zeigen Modelle, Methoden und Werkzeuge für die Geschäftsprozessmodellierung am Beispiel der Standardsoftware SAP R/3. Die Arbeit mit SAP R/3 geschieht fachbereichs- und hochschulübergreifend im Verbund mit den Fachbereichen Informatik und Produktionstechnik, die sich zum "Arbeitskreis SAP R/3 in der FH Köln" zusammengeschlossen haben, sowie den Fachhochschulen Aachen und Rhein-Sieg. Die Produktionstechniker sind für die Produktionsaspekte zuständig, die Wirtschaftswissenschaftler für die Geschäftsprozessmodellierung und die Informatiker für die Realisierung am System.

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