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"Haben Frauen nichts zu lachen?"

15.03.2000 - (idw) Universität Kassel

Gemeinsam veranstalten das Wissenschaftliche Zentrum für Kulturforschung der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK), die Stiftung Brückner-Kühner und der Kasseler KulturBahnhof das erste Kasseler Komik-Kolloquium vom 13. bis 15. April zum Thema: "Haben Frauen nichts zu lachen?

Kassel. Gemeinsam veranstalten das Wissenschaftliche Zentrum für Kulturforschung der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK), die Stiftung Brückner-Kühner und der Kasseler KulturBahnhof das erste Kasseler Komik-Kolloquium vom 13. bis 15. April zum Thema: "Haben Frauen nichts zu lachen?" Thema sind Fragen der Geschlechterdifferenz in der komischen Kunst. Das Kolloquium besteht aus einer wissenschaftlichen Fachtagung, einem Abend mit künstlerischen Beiträgen verschiedener Gattungen sowie einer öffentlichen Podiumsdiskussion. Zugleich wird die bislang erste Ausstellung von deutschsprachigen Karikaturistinnen in der Caricatura, Galerie für komische Kunst, eröffnet. Ort des Geschehens ist der Kasseler KulturBahnhof. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer, die sich auch am Kolloquium beteiligen wird. Die Kasseler Komik-Kolloquien sollen zukünftig alle zwei Jahre zu unterschiedlichen Themen stattfinden.

An der Tagung "Haben Frauen nichts zu lachen? Genderstudies zur Kunst des Komischen" im Tagungszentrum KulturBahnhof beteiligen sich sowohl WissenschaftlerInnen (darunter Prof. Dr. Gerburg Treusch-Dieter, Prof. Dr. Marianne Schuller, Prof. Dr. Helga Kotthoff) als auch KünstlerInnen (Maren Kroymann, Felicitas Hoppe, Sonja Breuer). Sie werden in 15 Vorträgen besonders folgenden Fragen nachgehen:
¨ Wie begründet sich die relative Abwesenheit von Frauen in der offiziellen Kunst des Komischen?
¨ Ist das Weibliche vor allem präsent als Objekt patriarchal gesteuerter Komik?
¨ Welche psychischen, kommunikativen und (medien-) kulturellen Bedingungen wirken hier ein?
¨ Welche Diskurse schaffen die Voraussetzung für weibliche, männliche oder auch indifferente Lachkulturen?
Spezieller gilt die Aufmerksamkeit dann konkreten Aspekten und Phänomenen in den einzelnen Künsten und ihren Medien, wobei insbesondere die Frage nach Orten (und Nicht-Orten) des weiblichen Lachens interessieren wird. Die Beispiele sollen dabei sowohl Einblicke in die Historie liefern als auch entsprechende Plätze und Nischen des Kunstsystems ausleuchten.

Der Komischen Kunst von Frauen widmen sich drei Abendveranstaltungen

· Haben Frauen was zu lachen? - Karikaturistinnen in der Caricatura (13.4., 20 Uhr- Caricatura)
Am Donnerstagabend eröffnet die Caricatura, Galerie für komische Kunst im Kultur-Bahnhof Kassel, zum Auftakt des Kolloquiums die Ausstellung "Haben Frauen was zu lachen?", die alle bedeutenden Karikaturistinnen aus dem deutschsprachigen Raum zusammenführen wird.

· Subversion des Lachens. Ein künstlerisches Abendmahl zur Fastenzeit (14.4., 20 Uhr - Gleis 1)
Der zweite Abend widmet sich verschiedenen Facetten komischer Kunst von Frauen, die in kurzen Szenen aus dem Bereich Literatur, Video, Musik, Performance gezeigt werden. Einen Beitrag zugesagt haben: Sonja Breuer (Theater-Performerin, München), Felicitas Hoppe (Autorin, Berlin, Trägerin des Aspekte-Literaturpreis), Viera Janárceková (Komponistin, Allmuthshausen), Roswitha Aulenkamp-Möller (Pianistin, Kassel), Betty Leirner (Video-Autorin, Hamburg), Susanne Weirich (Bildende Künstlerin, Berlin). Die Moderation hat der Kabarettist Bernd Gieseking.

· Haben Frauen wirklich nichts zu lachen? Podium (15.4., 20 Uhr - Caricatura)
Der dritte Abend gilt einer öffentlichen Diskussion der Ergebnisse aus den Vorträgen, Diskussionen und Darbietungen unter den erwähnten Leitfragen. Damit ist zugleich auch die Vermittlung des akademischen Diskurses an die interessierte breitere Öffentlichkeit konzeptueller Bestandteil des Projekts. An dem Podium werden sich die Schriftstellerin Felicitas Hoppe, die Schauspielerin Maren Kroymann, die Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Gerburg Treusch-Dieter sowie auch die Schirmherrin des Kolloquiums, Dr. Antje Vollmer, beteiligen.

Alle Veranstaltungen im KulturBahnhof Kassel (Hauptbahnhof, Bahnofsplatz 1, 34117 Kassel)

Teilnahmekosten
Für die Teilnahme am gesamten Kolloquium inkl. Abendveranstaltungen und zwei Mittagessen werden 140,- DM Kostenbeitrag erhoben, die Tageskarten kosten:

Do., 13.4.: 30,- 'DM, Fr., 14.4.: 70,- DM, Sa., 15.4.: 50,- DM. Für Studenten und Erwerbslosen gibt es Ermäßigungen. Die Abendveranstaltungen sind selbstverständlich auch separat zu besuchen.
bar

Information und Anmeldung:
Wissenschaftliches Zentrum für Kulturforschung der Universität Kassel, Postfach, 34109 Kassel, Tel.: 0561-8042807, Email: wz2@hrz.uni-kassel.de
Stiftung Brückner-Kühner, Hans-Böckler-Str. 5, 34121 Kassel, Tel: 0561-24304, E-mail: info@brueckner-kuehner.de

Internet: www.brueckner-kuehner.de/kkk

Programm: http://www.uni-kassel.de/presse/pm/mrz00-05a.ghk
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