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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie

15.03.2000 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Nr. 22 / 14. März 2000 / mea


Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie
(26. bis 30. März 2000)

Einladung zur Pressekonferenz

am Sonntag, 26. März 2000, 17.30 Uhr
im Kongresszentrum Karlsruhe, Nebenraum 2 des Stadthallenrestaurants

Der Lehrstuhl für Zell- und Neurobiologie am Zoologischen Institut der Universität Karlsruhe unter der Leitung von Professor Dr. Reinhard Paulsen ist Ausrichter der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ), die vom 26. bis 30. März im Kongresszentrum Karlsruhe stattfindet. Die Tagung ist das wichtigste deutsche Forum für Forschergruppen aus der Zell-, der Molekular- und der Entwicklungsbiologie sowie aus der Biochemie und der Medizin. Erwartet werden rund 800 Teilnehmer. Das Programm umfasst Symposien und Workshops zu unterschiedlichen Teilgebieten der Zellbiologie. Zahlreiche international bedeutende Redner werden sowohl die neuesten Entwicklungen in der zellbiologischen Grundlagenforschung als auch die medizinischen Aspekte der Zellbiologie vorstellen.

Über die Inhalte und Ziele der Tagung informieren wir Sie bei einer Pressekonferenz am Sonntag, 26. März 2000, 17.30 Uhr. Anwesend sind der Präsident der Gesellschaft, Professor Dr. Werner Franke vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, sowie Professor Dr. Reinhard Paulsen von der Universität Karlsruhe. An der Pressekonferenz werden auch zwei renommierte Referenten teilnehmen, deren Vorträge Höhepunkte der Tagung markieren: die Nobelpreisträger Professor Dr. Erwin Neher und Professor Dr. Ferid Murad.

Die Jahrestagung wird eröffnet am Sonntag, den 26. März, 18.30 Uhr. Grußworte sprechen der baden-württembergische Wissenschaftsminister Klaus von Trotha, Universitätsrektor Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Sigmar Wittig, der Tagungspräsident Professor Dr. Reinhard Paulsen, der Präsident der DGZ, Professor Dr. Werner Franke, sowie der Kulturreferent der Stadt Karlsruhe, Dr. Michael Heck. Den allgemein verständlichen Eröffnungsvortrag mit dem Titel "Nervenzellen im Lichte eines modernen Mikroskops" hält Professor Dr. Erwin Neher. Er erhielt den Nobelpreis für Medizin im Jahr 1991 für seine Arbeiten zur Analyse der Funktion einzelner Ionenkanäle in Zellen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung wird am Mittwoch, den 29. März, 11.30 Uhr die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie an Professor Dr. François Jacob, Paris, verliehen. Er ist einer der Gründungsväter der modernen Genetik. Für seine Forschungen erhielt er im Jahr 1965 den Nobelpreis für Medizin. Ein weiterer Höhepunkt ist der Vortrag von Professor Dr. Ferid Murad aus Houston, USA, mit dem Titel "Nitric oxide signaling" am Dienstag, den 28. März, 13.30 Uhr. Murad erhielt den Nobelpreis für Medizin im Jahr 1998. Sein Vortrag befasst sich mit der Verbindung Stickstoffmonoxid, einem kleinen gasförmigen Molekül mit hoher Relevanz bei zahlreichen medizinischen Indikationen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems).

Wie auf den vorausgegangenen Tagungen decken die Symposien und Workshops ein breites Spektrum hochaktueller zellbiologischer Themen ab. Das Symposium "On the path to specificity: macromolecular signaling complexes" beleuchtet eine neue Facette in der Organisation der Signalübertragung innerhalb von Zellen. Die vielfältigen Funktionen von Kalzium im Zellgeschehen sind Thema des Symposiums "Calcium signaling in animals and plants". Im Symposium "The role of the Golgi complex in membrane trafficking" treffen zwei Modellvorstellungen aufeinander, die die Mechanismen des Protein- und Membrantransports innerhalb von Zellen auf unterschiedliche Art erklären. Die wissenschaftliche Abschlussveranstaltung der Tagung bildet das Symposium "Nitric Oxide Cell Biology", in dem die physiologischen und pathophysiologischen Funktionen von Stickstoffmonoxid herausgearbeitet werden.

Die Workshops befassen sich mit Themen der Grundlagenforschung wie der Evolution und Funktion von Zellorganellen ("Endocytobiosis - from prokaryote to eukaryotic organell", "Nuclear architecture - dymanics and function"), mit entwicklungsbiologischen Fragen ("How to build an organism", "Asymmetry in mitosis and development") und weiteren thematischen Schwerpunkten wie Glykobiologie ("Glycosciences: concepts and new perspectives for cell biology") sowie Funktionen des Zellskeletts ("Signal transduction and the cytoskeleton"). Zudem werden Veranstaltungen zu hochaktuellen und klinisch relevanten Themen wie Ursachen erblicher Erkrankungen des Nervensystems ("Hereditary disorders of the nervous system"), Herstellen künstlicher Organe ("From cells to artificial organs") und der medizinische Relevanz der Stammzellforschung ("Stem cells in vivo, in vitro and in disease") angeboten.

Ein besonderes Anliegen der Tagung ist die Förderung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die ihre Forschungen in einer Posterausstellung sowie in Kurzvorträgen zur Diskussion stellen werden. Besonders herausragende Arbeiten werden durch die Vergabe der Roche-Molecular-Biochemicals-Forschungs- und Förder-Preise sowie des WTB-Binder-Preises für Innovative Labortechnologie gewürdigt.

Traditionell bilden auch die neuesten methodischen und technischen Entwicklungen einen Schwerpunkt der Tagung. Auf der begleitenden Industrieausstellung und im Rahmen von Tutorials werden diese von etwa 50 namhaften Unternehmen aus den Bereichen Molekularbiologie, Biotechnologie, Mikroskopie, Optik, Biochemie, Analytik, Laborbedarf, Gerätebau und Datenverarbeitung präsentiert.

Desweiteren wird in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Existenzgründerimpuls (KEIM) eine Podiumsdiskussion "Existenzgründung in Life Sciences - eine Alternative für Naturwissenschaftler?" angeboten. Unter der Frage "Lohnt sich eine Unternehmensgründung in der Biotechnologie?" sollen jungen Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeiten, aber auch die Risiken einer Selbstständigkeit in diesem Bereich aufgezeigt werden.


Nähere Informationen:

Dr. Joachim Bentrop
Dipl.-Biol. Markus Schillo
Tel.: (0721) 608 8828, Fax: (0721) 608 4848
dgz2000@uni-karlsruhe.de
http://www.uni-karlsruhe.de/~DGZ2000



Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wissenschaft im Dialog" anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Universität Karlsruhe statt. Die Partner der Universität im Jubiläum sind: Agilent Technologies Deutschland GmbH, Badenia Bausparkasse AG, LuK GmbH & Co., SEW-EURODRIVE GmbH & Co., Siemens AG, Stadtwerke Karlsruhe GmbH und Adolf Würth GmbH & Co. KG. Weitere Kooperationen werden vorbereitet.





Diese Presseinformation ist im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi022.html


Universität Karlsruhe (TH)
Presse und Kommunikation
76 128 Karlsruhe

Fax: (07 21) 608-36 58


Antwort bitte bis Donnerstag, 23. März 2000 !



An der Pressekonferenz

"Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Zellbiologie"

am Sonntag, 26. März, 17.30 Uhr

im Kongresszentrum Karlsruhe



O nehme ich teil.

O nehme ich nicht teil. Bitte schicken Sie mir Ihre Pressemappe zu.




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