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Erbebensicheres Bauen und Dichtungswellenprüfstand - Uni Stuttgart auf der HMI:

15.03.2000 - (idw) Universität Stuttgart

Die Universität Stuttgart stellt ihre Kompetenz im Bereich der anwendungsnahen Forschung auch in diesem Jahr auf der Hannover Messe Industrie vom 20. bis 25. März vor. Drei Exponate zeigen neueste Technologien für erbebensicheres Bauen, für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und für moderne Dichtungsprüftechnik.
Halle 18, Stand Nr. G 06


Erbebenlager mit Verschiebungsbegrenzung. Foto: Pocanschi Erdbebensichere Tragsysteme
Das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen der Universität Stuttgart besitzt großes Know-how im Bereich von Tragsystemen für die Katastrophenvorbeugung. Gezeigt werden Beispiele für aktiv und passiv kontrollierbare Erdbebenlager für große Vertikallasten; kompakte Erdbebenlager für kleine und mittelgroße Bauwerke; Stahlbetonwandscheiben und Rahmen mit energieabsorbierenden Mechanismen sowie Sicherheitsräume zum Schutz gegen Naturkatastrophen und menschliche Gewalt wie: Orkane, Explosionen, Feuer, Überschwemmungen, Einbruch usw.
Kontakt:
Dr.-Ing. habil. Adrian Pocanschi, Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen, Keplerstr. 11, 70174 Stuttgart, Tel.: 0711/121-3280, Fax: 0711/121-2756, e-mail: info@itke.uni-stuttgart.de

Wellendichtungs-Prüfstand
Auf einem Wellendichtungs-Prüfstand zeigt das Institut für Maschinenelemente zwei berührunsgfreie Wellendichtungen, die mit Flüssigkeit bespritzt werden. Eine noch in der Industrie eingesetzte Variante zeigt starke Beanspruchung und leckt bald, während die an der Uni entwickelte Konstruktionsvariante völlig dicht bleibt.
Kontakt:
Dr.-Ing. habil. Werner Haas, Institut für Maschinenelemente, Pfaffenwaldring 9, 70569 Stuttgart, Tel: 0711/685-6170, Fax: 0711/685-6319; e-mail: haas@ima.uni-stuttgart.de


Zerstörungsfreie Qualitätssicherung
Das Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde stellt zwei neue Verfahren zur zerstörungsfreien Qualitätssicherung von Bauteilen vor: die Lockin-Thermografie und die ortsaufgelöste Vibrometrie. Die Lockin-Thermografie verwendet die thermischen Eigenschaften des Prüfobjektes zum Abbilden verborgener Strukturen und Fehler. Die ortsaufgelöste Vibrometrie hingegen zeigt die lokalen Unterschiede in den mechanischen Eigenschaften auf. Beide Verfahren lassen sich auch mit Ultraschallanregung defektselektiv betreiben, wodurch neue Möglichkeiten der Qualitätsüberwachung entstehen: Fehler in sicherheitsrelevanten Bauteilen etwa von Fahrzeugen können schnell und zuverlässig sichtbar gemacht werden.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Rainer Stößel, Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde, Pfaffenwaldring 32, 70569 Stuttgart, Tel: 0711/685-2669, Fax: 0711/685-2066, e-mail: stoessel@ikp.uni-stuttgart.de
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