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Unioversitätsverlag auf der Leipziger Buchmesse

15.03.2000 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Mit neuem Verlagsprogramm und interessanten Neuerscheinungen präsentiert sich der Universitätsverlag auch in diesem Jahr wieder auf der Leipziger Buchmesse.
Vom 23. bis 26. März, täglich von 10 bis 18 Uhr, ist der Uni-Verlag in der Halle 2, Stand C 205 zu finden.

Thesis Heft 4-5/1999
"Kathedrale der Zukunft" - Zur Gründung des Bauhauses vor
80 Jahren
Dieses Heft ist ein Beitrag der Bauhaus-Universität Weimar zur Würdigung der Institution, deren Namen sie trägt. Es konnten Autoren gewonnen werden, die als ausgesprochene Kenner der Bauhaus-Geschichte gelten. Dabei war es den Initiatoren des Heftes wichtig, die Gründung des Bauhauses in und den Weggang aus Weimar in den historischen und politischen Kontext einzubetten (Landespolitik, "Weimarer Kultur", Bauhaus und Bauhochschule 1918-1930; Jürgen John). Weitere Themen sind: Der pädagogische Gründungsimpuls (Rainer K. Wick); Religionshistorische Kontexte der frühen Bauhaus-Geschichte (Justus H. Ulbricht); Kreatives Spielen in der Designausbildung und Entwürfe für Kinder (Michael Siebenbrodt); Der Direktorenwechsel von 1928 und die Rolle Hannes Meyers am Bauhaus (Klaus-Jürgen Winkler); Otto Bartning und die Staatliche Bauhochschule in Weimar (Dörte Nicolaisen); Diskussionen um die Weimarer Bau- und Kunsthochschulen um 1930 (Karina Loos); Bauhaus und Exil (Peter Hahn); Haus Am Horn (Bernd Rudolf).

Das Gropius-Zimmer - Geschichte und Rekonstruktion des Direktorenarbeitsraumes am Staatlichen Bauhaus in Weimar 1923/24
Klaus-Jürgen Winkler, Gerhard Oschmann
Wer keine Möglichkeit hat, das wieder erstandene Gropius-Zimmer, also den Arbeitsraum des Gründers des Staatlichen Bauhauses in Weimar, selbst zu besichtigen, der sollte dieses Buch erwerben. Man erfährt etwas von der kriminalistischen Spurensuche, auf die sich die Beteiligten begaben, um eine Vorstellung von der wirklichen Ausgestaltung, Möblierung etc. des Direktorenarbeitsraumes zu gewinnen. Es wurden Bauakten ausgewertet, Fotos analysiert, Zeitdokumente gesichtet ... Man erfährt auch etwas von den Schwierigkeiten, in der Gegenwart Möbel und andere Dinge der 20er Jahre, die sich im Zimmer befanden, nachzubauen bzw. nachzugestalten. Am Ende ist ein Zimmer entstanden, das bemerkenswert ist, auch wenn es so zu Gropius' Zeiten nicht aussah. Aber - da sind wir sicher - der Meister hätte heute seine Freude daran, denn es ist die Verwirklichung seiner Idee.
Mit dem Buch kann man auch einen Bastelbogen erwerben, mit dem man das Gropius-Zimmer ganz real nachbauen kann.

Thesis Heft 6/1999
Erdbebengerechtes Bauen mit lokal verfügbaren Materialien in Zentralasien - Tagungsband zum Workshop
Die Regionen Zentralasiens gehören zu den seismisch aktivsten Gebieten der Erde. Bautechniken und -konstruktionen müssen deshalb den Prinzipien des erdbebengerechten Bauens folgen, um im Falle eines Bebens Verluste an Menschenleben zu verhindern und Schäden an baulichen Anlagen zu begrenzen. Die hohe Erdbebengefährdung macht es erforderlich, bei der Sanierung historisch bedeutsamer Bausubstanz und bei der Bewertung der Effektivität der Maßnahmen ihrer Ertüchtigung auch den Erdbebenaspekt zu berücksichtigen.
Im vorliegenden Heft werden folgende Schwerpunkte behandelt: Sanierung und seismische Ertüchtigung vorhandener Wohnbausubstanz kostengünstiger Wohnungsneubau mit traditionellen Baumaterialien und -techniken in ländlichen Gebieten, Probleme der Sanierung kulturhistorisch bedeutsamer Bausubstanz mit der Fallstudie Registan-Platz Samarkand.

Design ist okay - Innovationstransfer
Hrsg. v. Heiko Bartels
Forschung und Entwicklung sind die traditionell kompetenten Disziplinen zur Produktion technischer Innovationen; der potentielle Anteil des Design an diesen Prozessen schwindet bei fortschreitender Komplexität der Verfahren kontinuierlich. Im Unterschied zu grundlagen- und praxisbezogener Forschung lässt sich die Rolle des Designers in diesem Kontext am besten als die eines "Anwendungs-Forschers" beschreiben. Experimentelle Materialien oder Verfahren werden heute erst durch den Entwurf ihrer Anwendungsbereiche zu Produkten weiterentwickelt. Der Designer als Anwendungsforscher steht heute vor einer Vielzahl von Kommunikationsangeboten, Laborergebnissen von z. B. neuen Materialien und Medien, aber auch brachliegenden oder bedrohten Kompetenzen in Handwerk und Industrie der Regionen. Diese Überlegung führte zum übergeordneten Projektthema, Innovationstransfer. Darunter arbeiteten die Studierenden in Entwurfsprojekten, Workshops und Seminaren. Die Ergebnisse waren Bestandteil von Ausstellungen, Kongressen, Studien und Veröffentlichungen.

Beton - Baustoff-Werkstoff-Kunst-Stoff
Hrsg. v. Herbert Wentscher und die Readymix-Baustoffgruppe
Beton - er wurde bejubelt, er wurde verteufelt. Was man wie mit und aus ihm machen kann, darüber gibt dieses Buch Auskunft. Ganz verschiedene Sichtweisen auf Beton werden hier vorgestellt - und schon im Untertitel des Buches angedeutet. Der Architekt baut mit Beton, der Ingenieur versucht, den Baustoff Beton noch besser und dauerhafter zu machen, der Medienhistoriker und -theoretiker philosophiert über Betonbunker, der Künstler macht Beton zum Kunst-Stoff und schafft so manch bemerkenswertes kleines und großes Kunstobjekt, und was Beton mit Schachspielen zu tun hat, auch das kann man hier nachlesen. Der bekannte Slogan: "Beton - es kommt darauf an, was wir daraus machen!" ist - wie man unschwer erkennt - mehr als mehrdeutig!

Bestellungen und Rezensionsexemplare über den Universitätsverlag, Fax: 03643-581156

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