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Neue Nutzungskonzepte für Produkte - Abschlussworkshop 4. Mai 2000, Mannheim

11.04.2000 - (idw) Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH

Auf dem Abschlussworkshop des IÖW-Forschungsprojektes für das BMBF werden die Ergebnisse Experten aus Forschung und Praxis präsentiert und im Dialog Perspektiven neuer Nutzungsstrategien für Produkte entwickelt.

Update für die alte Waschmaschine statt Neukauf? Der Gang zum Waschsalon um die Ecke? Oder lieber einen Wäscheservice nutzen? - Die Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung von Bedürfnissen sind zumeist vielfältiger, als man annimmt. Gerade angesichts des Ziels einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung gewinnen sogenannte "Neuen Nutzungskonzepte" zunehmend an Bedeutung. Denn diese eröffnen einerseits erhebliche Chancen, Ressourcen zu schonen und Umweltauswirkungen zu verringern und andererseits ökonomische Vorteile zu erzielen. Galt es in den vergangenen Jahren noch, die Umweltverträglichkeit materieller Produkte und die mit ihnen verbundenen Stoffströme zu optimieren, rückt nun immer mehr die Funktion, die einem Gut innewohnt, in den Vordergrund (z.B. Nutzung einer Waschmaschine zur Reinigung von Textilien, Nutzung eines Pkws zur Überbrückung von Distanzen). Zukünftige Zielsetzung ist es, verstärkt materielle Produkte durch ökologisch effizientere Dienstleistungen zu ersetzen. Dies macht jedoch eine Veränderung der vorherrschenden Nutzungsmuster hin zu einer intensiveren (z.B. Vermietung oder "Sharing" statt Eigentumserwerb) und längeren Nutzung von Produkten erforderlich.

Wie hoch die potenzielle Umweltentlastung durch solche innovativen Ansätze im Konsumgüterbereich ist und, wie es um deren Verbraucherakzeptanz steht, untersuchte das IÖW seit 1997 im BMBF-geförderten Forschungsprojekt "Neue Nutzungskonzepte für Produkte". Als Beispielfelder wurden die Bereiche "Wintersport/Skimiete" und "Private Textilwäsche" ausgewählt. (Praxisbeispiele für innovative Nutzungskonzepte enthält die Internetdatenbank unter http://www.ioew.de/nutzungskonzepte.)

Auf einem Abschlussworkshop am 4. Mai 2000 werden die Ergebnisse des Forschungsvorhabens Experten aus Forschung und Praxis präsentiert. Durch einen intensiven Dialog sollen ferner Perspektiven neuer Nutzungsstrategien in Forschung und Praxis entwickelt werden. Relevante Fragen sind u.a.:

- Unter welchen Bedingungen sind ökoeffiziente Dienstleistungen ökonomisch und ökologisch tragfähig?

- Welche erfolgversprechenden Strategien bieten sich proaktiven Unternehmen, um bestehende und zukünftige Marktpotenziale auszuschöpfen?

- Welche Herausforderungen resultieren aus dem Übergang zu einer ökologisch effizienten Serviceökonomie für die Entwicklung und das Design von Produkt-Dienstleistungssystemen?

Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Akteure, die mit der Gestaltung und Umsetzung innovativer Ansätze für verbrauchernahe, ökoeffiziente Servicekonzepte beschäftigt sind.

Veranstaltungstermin und -ort: 4. Mai 2000, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim, 9.00 bis 17.00 Uhr

Veranstalter: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Heidelberg

Teilnahmegebühr: Es wird eine Verpflegungspauschale von 40 DM erhoben.

Kontakt: Gerd Scholl, IÖW-Heidelberg, Tel.: 06221-64 9 16-0, gerd.scholl@heidelberg.ioew.de

Tagungsprogramm: Das Tagungsprogramm senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
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