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7. internationales Symposium"Keramische Werkstoffe und Komponenten im Motorenbau", 19. - 21. Juni

13.04.2000 - (idw) Technische Universität Clausthal

Die Deutsche Keramische Gesellschaft richtet vom 19. - 21. Juni das siebte internationale Symposium " Keramische Werkstoffe und Komponenten im Motorenbau" (CERAMIC Materials and Components for ENGINES) in Goslar aus.
Der Vorsitzende der Konferenz ist Professor Dr.-Ing. Jürgen G. Heinrich vom Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal.

Das Themenspektrum der Konferenz umspannt die Anwendungsgebiete keramischer Werkstoffe in Energie-Transport- und Umweltsystemen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Vorträge zu den Themengebieten Entwurf, Konstruktion und Simulation keramischer Systeme u. a. für Kraftwandlungsmaschinen, Gasturbinen, Bremsen, keramische Lager, Brennstoffzellen und Batterien, Filter und Membranen sowie Sensoren und Aktuatoren. Einen weiteren Themenschwerpunkt werden neue Verfahren zur Herstellung keramischer Werkstoffe, kostengünstige Bearbeitungsverfahren und Prüfverfahren zur Lebensdauer sein.

Unter den Gesichtspunkten Verschleiß und Leichtbauweise ist Keramik in vielen Anwendungsgebieten metallischen Werkstoffen weit überlegen; allein, trotz großtechnischer Experimente in Japan, den USA und in Deutschland, welche von technischer Seite her den Nachweis der Serienreife erbrachten, konnten sie sich aufgrund zu hoher Kosten vielfach (noch) nicht durchsetzen. In den kommenden Jahren wird die Forschung daher ihr Hauptaugenmerk auf die Entwicklung preisgünstiger Ausgangsmaterialien und der Entwicklung geeigneter Verfahren zur Herstellung keramischer Werkstoffe richten, umreißt der Konferenzvorsitzende, Professor Dr.-Ing. Jürgen G. Heinrich, den aktuellen Stand der Entwicklung. Das Leitbild der Entwicklung keramischer Komponenten sei der Weg "vom Atom über den Werkstoff zu Bauteilkomponenten und keramischen Systemen". Die einzige Chance, diese komplexe Aufgabe zu meistern, liege in der Zusammenarbeit von Chemikern, Physikern, Werkstoffwissenschaftlern, Verfahrenstechnikern und Maschinenbauern.

Die Tagung führt Wissenschaftler und industrielle Hersteller sowie Anwender keramischer Werkstoffe und Bauteile u. a. aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweden, den Niederlanden, Rußland, Japan, Korea und China zusammen.
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