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Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie nun in Dresden

14.04.2000 - (idw) Technische Universität Dresden

Auf ihrer diesjährigen Jahresversammlung in Aachen wählten die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie (DGK) mit Peter Paufler erstmals einen Professor der TU Dresden zu ihrem Vorsitzenden, der sich vor allem um die Erforschung von intermetallischen und halbleitenden Verbindungen verdient gemacht hat. Der 60-jährige Dresdner erwarb nach Studienaufenthalten in Frankreich und der ehemaligen Sowjetunion vor allem Kenntnisse auf dem Gebiet der Kristallbaufehler und mechanischen Eigenschaften, die beispielsweise die Funktion und Lebensdauer elektronischer Bauelemente entscheidend beeinflussen. In seinem Institut für Kristallographie und Festkörperphysik werden nicht nur Arbeiten zur Charakterisierung von Nanoschichtsystemen für magnetische Sensoren, Röntgenspiegel und ultraharte Deckschichten, sondern auch zu kompakten magnetischen Supraleitern im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Seltenerd-Übergangsmetallverbindungen durchgeführt.

Kristallographie ist in Deutschland vor allem aus der Mineralogie und seit dem 19. Jahrhundert aus der Physik erwachsen. Sie befasst sich mit der räumlichen Anordnung der Atome in der kondensierten Materie und mit den Änderungen des strukturellen Aufbaus. Zudem ist dieses Wissenschaftsgebiet auch unentbehrlich für die Erforschung biologischer Strukturen und daher wegbereitend für die Entwicklung der Gentechnologie.

Dresden, April 2000
Susann Mayer, Telefon (03 51) 4 63 - 62 78
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