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Startschuss für die Physik in Berlin-Adlershof

17.05.2000 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Grundsteinlegung für den Institutsneubau der Physik der Humboldt-Universität am 17. Mai 2000

Der Grundstein für das neue Gebäude des Instituts für Physik der Humboldt-Universität wird heute unter Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Eberhard Diepgen, gelegt. Auf dem Baufeld in der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in Adlershof (WISTA) wird damit ein weiterer wichtiger Schritt getan, um den naturwissenschaftlichen Campus der Universität als bedeutenden Standortfaktor bis zum Jahr 2003 im wesentlichen zu etablieren.

Ab dem Wintersemester 2002/2003 soll am neuen Standort in den Bereichen Materialwissenschaften, Makromolekül- und Vielteilchenphysik, Elementarteilchenphysik und Plasmaphysik sowie in der Didaktik der Physik geforscht und gelehrt werden.
Das Institut bildet Diplom-Physiker und -Physikerinnen und Lehramtsstudierende mit dem 1.Staatsexamen Physik aus. Derzeit sind 558 Studenten immatrikuliert. Die Forschung, unter anderem in fünf Sonderforschungsbereichen und drei Graduiertenkollegs, verbindet schon jetzt die Physiker der Humboldt-Universität mit ihren Kolleginnen und Kollegen der anderen Berliner Universitäten und mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf das engste. Unter den 27 Professorinnen und Professoren des Instituts sind fünf so genannte S-Professuren, die eine enge Zusammenarbeit z.B. mit dem Elektronenspeicherring BESSY und dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie am Standort Adlershof gewährleisten. Die Möglichkeiten, mit der Ansiedlung im wachsenden Technologiepark weitere Kooperationspartner zu finden, werden von vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts ausgesprochen positiv beurteilt.

Unabdingbare Voraussetzung für eine schnelle Aufnahme des Lehr- und Forschungsbetriebs nach geplanter Fertigstellung des neuen Gebäudes im Jahre 2002 ist die gleichzeitige Nutzbarkeit eines Lehrraumgebäudes und des Informations- und Kommunikationszentrums (IKA). Ersteres soll die für Praktika und Vorlesungen benötigten Räume beherbergen, letzteres die Bibliothek des Instituts aufnehmen. "Ohne Bibliothek vor Ort, ohne ein modern ausgestattetes Zentrum für Informations-, Kommunikations- und Rechentechnik und ohne weitere Hörsäle werden die Physik und die anderen Universitätsinstitute nicht voll betriebsfähig sein, die Lehre für die Diplomstudiengännge nicht komplett in Adlershof anbieten können und auch nicht den Beitrag zum wissenschaftlichen und geistig-kulturellen Leben leisten können, der von der Humboldt-Universität am Wissenschafts- und Wirtschafts-Standort erwartet wird," betont Prof. Michael Müller-Preußker, Planungsbeauftragter des Instituts.
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