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Aktien für historische Pommernforschung

23.05.2000 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Fritz Baatz gründet Greifenberg-Stiftung an der Universität Greifswald

Fritz Baatz aus Münster in Westfalen stiftet ein Aktienpaket und begründet damit die "Greifenberg-Stiftung", die an der Universität Greifswald treuhänderisch verwaltet wird.

Fritz Baatz ist 1922 im ehemals hinterpommerschen Greifenberg geboren und erhofft, daß mit Hilfe der Zinsen aus dem Stiftungskapital die Geschichte Hinterpommerns erforscht werde - besonders die Zeit bis 1945 inclusive Vertreibung der Deutschen, der heutige Zustand des deutschen Kulturguts im ehemaligen Hinterpommern und die Beziehungen der in Polen gebliebenen Deutschen zur polnischen Mehrheit. Ein Schwerpunkt der Arbeiten soll im Kreis Greifenberg, heute Gryfice, liegen. Auch sind Forschungsthemen zu ganz Pommern, also ehemals Hinter- und dem heutigen Vorpommern, vorgesehen.

Der Stifter Fritz Baatz lernte in Greifenberg im Katasteramt, lebte nach dem Krieg zeitweilig in Lubmin und verband später in Westdeutschland beruflich seine Leidenschaften Vermessen und Fliegen, indem er Vermessungsflüge durchführte. 1985 hat er sich zur Ruhe gesetzt, ist weiter aber in der "Heimatarbeit" aktiv und besucht seit 1991 seine Geburtsstadt Greifenberg.

Die "Greifenberg-Stiftung" hilft, die Forschungsbasis der Greifswalder Historiker zu verbessern. Ihre Installation ist am 5. Juni 2000 um 11 Uhr im Dienstzimmer des Rektors.
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