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Landschaftsarchitekten konziperten für Heilbad-Prädikat

24.05.2000 - (idw) Fachhochschule Erfurt

Studierende der Landschaftsarchitektur erstellten in einwöchigem Projekt Konzeption für Heilbad Bad Blankenburg.

Mit integriertem Projekt pro Bad Blankenburg
Bad Blankenburg bei Rudolstadt ist als Luftkurort und Heilbad bekannt. Die Solequellen und das gesamte Umfeld waren Grund dafür, dass die 8.600- Seelen- Kommune kürzlich wieder das Prädikat eines Heilbades erhielt. Allerdings nur begrenzt für die nächsten 4 Jahre. Damit auch nach 2004 in Bad Blankenburg "heilsam gekurt" werden kann, haben Studierende des Fachbereiches Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Erfurt vom 15. bis 21. Mai in dem Städtchen ein integriertes Projekt durchgeführt.
Aufgeteilt in 12 Gruppen hatten die 84 Studierenden des 4. Semesters Kurpark, Sportanlagen und Villenviertel unter die Lupe genommen. Es wurden Lärm- und Emmissionsmessungen vorgenommen, Geschichtsdaten des Ortes erforscht, die Landschaftsplanungen und die Städteplanung untersucht, die Verkehrslage analysiert. Vorbereitung, Organisation und Anleitung lagen in den Händen der Professoren Dr. Gisela Völksch (Meteorologie/ Klimatologie) und Horst Schumacher (Entwerfen).
Es stellte sich heraus, dass die Bundesstraße 88 mit Lärm und Staub einen negativen Einfluss auf den Kurbetrieb hat, jedoch als Infrastrukturbestandteil und damit Zubringer der Touristen und Gäste benötigt wird. Die am Ort ansässige Landessportschule dient einerseits mit ihrer Zielstellung der körperlichen Betätigung der Gesundheit, andererseits passen die großen Sportanlagen nicht so recht in das Bild des idyllischen Kurortes. Die Studierenden hatten folglich oft das Für und Wider eines weiteren Ausbaus und der Einbindung in zukünftige Vorhaben abzuwägen. Tatkräftige Unterstützung gab es dabei von der Stadtverwaltung.
Herausgekommen ist in der einwöchigen Arbeit eine Konzeption, die am 21. Mai in einer ersten Präsentation dem Bürgermeister, verschiedenen Amtsträgern und interessierten Gästen vorgestellt wurde. Die Arbeit in der Praxis hat Spaß gemacht. Annemarie Renken und Florian Schmid (beide aus der Redaktionsgruppe) hoben die gute Planung und Vorarbeit ihrer Professoren ebenso hervor wie die Hilfe von Herrn Strelow aus der Bad Blankenburger Stadtverwaltung.
Nach dem 21. Mai war die Arbeit zum integrierten Projekt jedoch noch nicht vorbei: Momentan erstellen die Studierenden eine CD und eine Broschüre über das integrierte Projekt. Beides wollen sie demnächst in Bad Blankenburg an das Stadtoberhaupt überreichen. Und sie hoffen dabei, dass ihre Studienergebnisse dazu beitragen, dass das Thüringer Städtchen auch in Zukunft Kranke und Erholungssuchende anzieht.

Rückfragen an FB Landschaftsarchitektur über Tel. 0361/ 6700-269
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