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Kernresonanz zur Entdeckung von Landminen und Sprengstoffen

02.06.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Einen öffentlichen Vortrag über den Einsatz der Kernresonanz zur Entdeckung von Landminen und Sprengstoffen gibt es am Dienstag, 6. Juni, an der Universität Würzburg zu hören.

Referent ist L. J. Burnett, Professor an der San Diego State University (USA) und Präsident der Firma "Quantum Magnetics Inc.". Sein Vortrag in englischer Sprache beginnt um 17.15 Uhr im Hörsaal 3 des Naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäudes am Hubland.

Die Kernspinresonanz wird bislang vorwiegend in der medizinischen Diagnostik eingesetzt. Am Lehrstuhl für Experimentelle Physik V der Universität Würzburg betreibt Prof. Dr. Axel Haase in Zusammenarbeit mit Medizinern, Chemikern und Biotechnologen die Weiterentwicklung dieser Methode für den Einsatz bei Menschen, Tieren und Pflanzen.

Laut Prof. Haase wurde in den vergangenen Jahren gezeigt, dass eine spezielle Variante der Kernresonanz es ermöglicht, eindeutige Signale von verschiedenen Sprengstoffen zu messen. Darauf hin wurden erste Geräte entwickelt, die auf Flughäfen zur Kontrolle des Gepäcks bereits eingesetzt werden. Erste Versuche zeigen zudem, dass ein tragbares Kernresonanzgerät in der Lage ist, vergrabene Landminen zu entdecken. Prof. Burnett wird über die physikalischen Grundlagen und die Einsatzmöglichkeiten dieser neuen Technik berichten.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Axel Haase, T (0931)888-5868, Fax (0931) 888-5851, E-Mail bzw. Internet: haase@physik.uni-wuerzburg.de
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