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Neues aus dem Uni-Verlag

13.06.2000 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Wissenschaftliche Zeitschrift der Bauhaus-Universität Weimar
"Thesis" 1/2000
Unfall- und Schadensverhütung im Bauwesen

Weimarer Vorträge über Beziehungen des Sports zu Kunst und Kultur
Hg. v. Winfried Simmat

Wissenschaftliche Zeitschrift der Bauhaus-Universität Weimar
"Thesis" 1/2000
Unfall- und Schadensverhütung im Bauwesen
An Vorschriften und Richtlinien sowie an einschlägiger Literatur zur Unfallverhütung fehlt es nicht. Jeder Unfall wird - schon aus Haftungsgründen - untersucht und aufgeklärt. Demnach hätte Sicherheit Konjunktur!
Betrachtet man jedoch die Statistiken im Bauwesen im Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen, kommt man zu einem ganz anderen Ergebnis: Sicherheit am Bau hat doch keine Konjunktur!
Sicherheit ist Planbar, wenn beispielsweise fundierte Kenntnisse über die Ursachengefüge von Unfällen und Schadensfällen vorliegen. Seit den 70ger Jahren wird an der Professur Baubetrieb und Bauverfahren der Bauhaus-Universität an der systematischen Aufbereitung von Arbeitsunfällen, Schadensfällen und Bränden im Bauwesen gearbeitet. Zur Unfall- und Schadensfreiheit beizutragen ist das Anliegen der Beiträge dieses Heftes. Sie sind großenteils Ergebnisse einer engen Kooperation mit Praxispartnern sowie den Ämtern für Arbeitsschutz in Thüringen und den Gewerbeaufsichtsämtern in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weimarer Vorträge über Beziehungen des Sports zu Kunst und Kultur
Hg. v. Winfried Simmat
"Eine Hochschule ohne Leibesübungen ist ein Unding!" Dieser programmatische Satz stammt von Hannes Meyer, Bauhaus-Direktor von 1928-1930. Und gerade das Bauhaus war es auch, das nach dem Erlass des damaligen Thüringischen Ministeriums für Volksbildung und Justiz von 1924, der die obligatorische Teilnahme der Studenten am Hochschulsport festschrieb, als erste Kunsthochschule Deutschlands einen Sportlehrer einstellte. So widmen sich denn auch zwei der Beiträge dieses Bandes dem Verhältnis Bauhaus-Sport (G. Witt, Das Bauhaus, seine Künstler und der Sport; P. Kühnst, Fragen zur historischen Topographie alternativer Körperkultur am Bauhaus). Doch schon für den berühmtesten Einwohner Weimars, für J. W. v. Goethe, spielte der Sport ein Jahrhundert früher eine entscheidende Rolle (G. Witt, Goethes Verhältnis zur Körperkultur).
Sport und Kunst ? diesem schwierigen und durchaus kontrovers zu diskutierendem Problem widmen sich die ersten beiden Aufsätze: W. Welsch, Sport: Ästhetisch betrachtet - und sogar als Kunst?; S. Güldenpfennig, Das sportliche Kunstwerk. Weitere Themen, die interessante Einblicke in die Welt des Sports eröffnen, sind die olympische Idee und der Hochschulsport (S. Güldenpfennig, Sport als Kultur. Ist die olympische Idee am Ende?; ders., Der Hochschulsport: Teil der Hochschul- und Sportkultur). Ein "Exot" unter den Beiträgen ist sicherlich der letzte Aufsatz von E. Rabine zu Körperübungen in der Stimmpädagogik. Der Leser kann hier unter praktischer Anleitung Atemübungen zur Ausbildung der Stimmorgane erlernen. Insgesamt stellt dieser Band die Arbeit und die Initiativen des Hochschulsportzentrums der Bauhaus-Universität unter Beweis und bleibt hoffentlich nicht die einzige Publikation zu diesem Themenbereich.

Bestellungen über den Buchhandel oder direkt beim Universitätsverlag der Bauhaus-Universität Weimar unter der Fax-Nr.: 03643-581156 (Hier auch Rezensionsexemplare)
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