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Tagung: Georg Forster aus der Sicht des 20. Jahrhunderts

13.06.2000 - (idw) Universität Kassel

Am 16./17. Juni veranstaltet die Georg-Forster-Gesellschaft Kassel e.V. in der Universität das Kolloquium "Georg Forster aus der Sicht des 20. Jahrhunderts."

Kassel. Der unruhige Geist hat eine Heimat gefunden. An der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) ist der erste wissenschaftliche Weltreisende und damalige
"Casseler" Professor Georg Forster zum wiederholten Male Gegenstand einer Tagung. Am 16./17. Juni veranstaltet die Georg-Forster-Gesellschaft Kassel e.V. in der Universität das Kolloquium "Georg Forster aus der Sicht des 20. Jahrhunderts."
Damit ist eine vielschichtige Thematik angesprochen, die sowohl die Forster-Rezeption der Weimarer Republik und der Bundesrepublik beinhaltet als auch die Instrumentalisierung Forsters durch die DDR und als Außenperspektive die französische Sicht auf Georg Forster einbezieht. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei der biographische Umgang mit Georg Forster. Dies wird auch durch das Podiumsgespräch als Abendveranstaltung im Gießhaus unterstrichen, das sich von zwei Seiten den Möglichkeiten und Problemen einer heutigen Forster-Biographie nähern wird, nämlich von der wissenschaftlichen Seite durch Hugh West, amerikanischer Historiker von der University of Virginia, und von der belletristischen Seite durch den Romancier Ulrich Enzensberger (Georg Forster. Ein Leben in Scherben). Diese persönliche Auseinandersetzung mit Georg Forster wird aus anderer Perspektive auch von der Kasseler Ethnologin Renate von Gizycki thematisiert.
Neben der Abendveranstaltung stehen neun Vorträge auf dem Programm von Wissenschaftlern nicht nur aus Kassel und aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Sie alle werden dazu beitragen, dass das "von der Parteien Gunst und Hass" zerrissene Forster-Bild des 20. Jahrhunderts in seinen Konturen klarer und aus der politischen Polemik in den wissenschaftlichen Diskurs überführt und damit in seinen Aussagen für die Gegenwart erschlossen wird.
Das Kolloquium beginnt am Freitag, 16. Juni um 9 Uhr im Senatssaal der GhK, Mönchebergstr. 3 und endet am Samstag, 17. Juni um 13 Uhr. Unterstützer sind neben der GhK, der Kasseler Hochschulbund und die Kasseler Sparkasse.
Horst Dippel/p.

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