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Internationale Umwelttechnologie im Vergleich

15.06.2000 - (idw) Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

Eine Veranstaltungsreihe auf der ENTSORGA 2000 in Köln

Die hohen Umweltstandards in Deutschland haben die Entwicklung fortschrittlicher Umwelttechnologien gefördert und damit auch die Spitzenposition Deutschlands auf dem Weltmarkt in dieser Disziplin begründet. Doch wie sehen die Umweltstandards in anderen Ländern aus? Wie sind die Perspektiven für Umwelttechnologien auf dem russischen Markt, in der Volksrepublik China, bei den EU-Beitrittskandidaten oder im Hochtechnologieland Japan? Antworten auf diese Fragen gibt eine Serie internationaler Workshops, die von der Projektträgerschaft Wassertechnologie und Entsorgung des Forschungszentrums Karlsruhe im Auftrag des BMBF während der ENTSORGA 2000 vom 26. bis 28. Juni in Köln veranstaltet wird.

Der Weltmarkt der Entsorgungstechnologien ist in Bewegung. Ressourcenknappheit und wachsende Probleme bei der Abfall- und Abwasserbeseitigung durch Bevölkerungswachstum und zunehmende Industrialisierung stellen eine besondere Herausforderung dar. Diese Problematik ist nicht mehr innerhalb eines ausschließlich regionalen Bezugs zu bewältigen, sondern erfordert weltweite Strategien. Langjährige internationale Kooperationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bilden die Grundlage für erfolgreiche Technologietransfer-Aktivitäten. Auf der diesjährigen ENTSORGA werden diese Aktivitäten im Rahmen von vier internationalen Workshops vorgestellt:
Montag, 26.06.2000, 11.30 Uhr: Chancengleichheit für die EU-Beitrittskandidaten in europäischer Kooperation
Dienstag, 27.06.2000, 9.30 Uhr: Japan und Deutschland: Partner in der Umwelt-technik - Kooperationsmöglichkeiten in Wirtschaft und Forschung
Dienstag, 27.06.2000, 14.00 Uhr:Perspektiven im Osten - Umwelttechnologiemarkt Russland
Mittwoch, 28.06.2000, 9.30 Uhr: Nachhaltige Entwicklung im Umweltschutz - Transfer über Köpfe am Beispiel der VR China
In den Workshops werden - unter Beteiligung ausländischer Partner - konkrete Kooperationsprojekte in Vorträgen präsentiert. In Podiumsdiskussionen werden Erfahrungen im Auslandsengagement zwischen den Teilnehmern ausgetauscht. Ein kulturelles Rahmenprogramm rundet die Veranstaltungen ab.
Zentrale Kontaktstelle auf der ENTSORGA 2000 ist der BMBF-Stand in Halle 13 des Messegeländes. Neben der Gelegenheit zum Informationsaustausch wird dort eine kleine Ausstellung mit Exponaten aus wissenschaftlichen und industriellen Förderprojekten angeboten, die einen Einblick in das Spektrum modernster Entsorgungstechnologien vermittelt.
Das Tagungsprogramm kann im Internet unter http://www.fzk.de/ptwt/entsorga.html abgerufen werden.
Joachim Hoffmann 10. Juni 2000

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