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Maikäfer riechen die Weibchen: Sexuallockstoffe

10.10.2000 - (idw) Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft

52. Deutsche Pflanzenschutztagung in München

Die Partnersuche des Waldmaikäfers ist spektakulär, wenn er nach warmen und trockenen Tagen umherschwärmt. Dabei orientiert sich der Käfer am Geruch der Wirtspflanzen, offenbar aber vor allem an einem Sexualduftstoff, der vom Weibchen abgegeben wird, wie eine Arbeitsgruppe der Technischen Universität Berlin nachwies und jetzt auf der 52. Deutschen Pflanzenschutztagung in München vortrug.

Schon allein die Tatsache, dass von den zehntausend gefangenen Maikäfern 99 % Männchen waren deutet darauf hin, dass das Schwärmen nichts mit der Nahrungssuche zu tun hat. Die Männchen suchen die Weibchen auf.
Der Sexuallockstoff lässt sich auch in Fallen einsetzen und erhöht die Fangquote erheblich.

Maikäfer haben in den letzten Jahren vor allen Dingen in Süddeutschland erheblich zugenommen und müssen teilweise sogar schon bekämpft werden. (BBA)


Siehe Seite 251, Mitteilungen aus der Biologischen Bundesanstalt (Tagungsband) Nr. 376
Vortrag Nr. 262 am 10. Oktober 2000, Sektion 17
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