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Die Leibniz-Gemeinschaft wird fünf

13.10.2000 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Dresden/Bonn. Vom 1. bis 3. November 2000 begeht die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz in Dresden ihr fünfjähriges Bestehen.

Das Programm der Jahrestagung 2000 verbindet in seinem öffentlichen Teil Vorträge zu neuesten Ergebnissen der Klimaforschung und Durchbrüchen in der Hirnforschung mit forschungspolitischen Grundsatzstatements.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet am Nachmittag des 2.11.2000 ein Festakt im Dresdner Hygiene-Museum. Die Veranstalter erwarten rund 150 Teilnehmer. Dr. Dr. Holger Boche, Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin, erhält an diesem Tag den Doktorandenpreis der Leibniz-Gemeinschaft für einen mathematischen Durchbruch in der Theorie komplexer Funktionen, der für die Entwicklung der UMTS-Mobilfunktechnik von hoher Bedeutung ist. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Kurt Biedenkopf, spricht über kommende Herausforderungen an den Wissenschaftsstandort Deutschland, die sich aus dem Schrumpfen der einheimischen Bevölkerung ergeben. Prof. Frank Pobell, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und Direktor des Forschungszentrums Rossendorf, Dresden, weist auf die zentrale Leistung der Gemeinschaft hin. Erstmals stehe in einer Forschungsorganisation ein umfassendes wissenschaftliches und betriebswirtschaftliches Qualitätsmanagement vor der Einführung. Pobell: "Die Leibniz-Institute habe sich einer strengen externen Qualitätskontrolle gestellt, die in der Bundesrepublik ohne Beispiel ist. Sie werden sich dieser Prüfung auch in Zukunft regelmäßig unterziehen." Mit Prof. Winfried Schulze, dem Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, entbietet der Chef jener Organisation ein Grußwort, die von 1995 bis 2000 die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit aller Leibniz-Institute prüfte.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 78 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Spektrum der Leibniz-Institute ist breit und reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften und Museen mit angeschlossener Forschungsabteilung. Die Institute arbeiten nachfrageorientiert und interdisziplinär. Sie sind von überregionaler Bedeutung, betreiben Vorhaben im gesamtstaatlichen Interesse und werden deshalb von Bund und Ländern gemeinsam gefördert.

An allen drei Tagen der Jahrestagung besteht nach Vereinbarung die Gelegenheit zu Hintergrundgesprächen und Interviews mit Spitzenvertretern der Leibniz-Gemeinschaft.

Weitere Informationen:
Dr. Frank Stäudner
Tel: (0351) 260 3320
Fax: (0351) 260 2700
email: f.staeudner@fz-rossendorf.de
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