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Die Art der Polen: PolenmARkT 2000

12.10.2000 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Dritte Internationale Kulturwoche vom 22. bis zum 29. Oktober 2000 kennt keine Oder-Neiße-Grenzen

Die dritte deutsch-polnische Kulturwoche "PolenmARkT 2000" feiert die Universität Greifswald mit reichlicher Unterstützung des hansestädtischen Kulturamts, der Sparkasse Vorpommern und vieler anderer (Ideen-)Geber.

Fast jeder Kulturort in der Stadt wird bespielt, von Kneipen bis Kirchen, von der Uni bis zur Stadtbibliothek, vom Theater bis zur Sparkasse. Jugendmusiker des modernen wie des klassischen Genres tönen, es tagen Tourismusexperten zur polnischen Region Westpommern, es gibt kunsthistorische Vorträge.

Titel der polnischen Kulturwoche ist etwas trocken "1000 bis 2000 - Polen und Europa". Sie führt in die Zeit um 1000, als Kaiser Otto III. nach Gnesen kam, und endet bei Ausblicken für die Jahre 2000 ff, in denen Polen der Europäischen Union beigetreten sein wird. Die Woche bringt Lesungen mit Inga Iwasiów und Leszek Szaruga, zeigt Malerei und Installationen von Zbigniew Rogalski und Hubert Czerepok und läßt die Jugend springen bei Rock und Punk.

Fünfundzwanzig Veranstaltungen bieten die Organisatoren an. Einige sind sehr ernst, so etwa die internationale Tagung im Berufsbildungswerk "Pommern unter dem Schatten des Zweiten Weltkriegs". Einige sind vermutlich eher unernst, so die Ansprachen an's Volk im studentischen Debattierclub "Die Polen kommen! Kommen die Polen?"

Dirk Schleinert wird mit dem Förderpreis der Sparkasse Vorpommern ausgezeichnet. Der Greifswalder Osteuropahistoriker Prof. Christian Lübke stellt sein Buch bei Suhrkamp "Kleine Geschichte Polens", geschrieben zusammen mit Rudolf Jaworski und Michael Müller, vor. Für Kinder ist eher der Film "Lolek & Bolek" gedacht; für Studenten "Faworki - mit das Süßeste an Polen" im Slawistenkeller.

Es ist unmöglich, alles in eine Pressemitteilung zu schreiben; das Programm ist zu reichlich. Eine Mischung aus Wissenschaft und Lebenslust, was ja kein Gegensatz ist. Wer mitmacht, wird reichlich belohnt durch Ton und Freude. In der Stadt hängen Plakate; Karin Ritthaler und Matthes Klemme haben in's Internet (http://www.uni-greifswald/slawist/polwo.htm) das Programm gehängt.

Unter dem Croy-Teppich eröffnet Rektor Prof. Hans-Robert Metelmann mit dem Greifswalder Oberbürgermeister Joachim v. der Wense in der Uni-Aula am 22. Oktober 2000 um 19 Uhr die Kulturwoche offiziell. Dazu spielt "Amaltea" Hochzeitsstücke aus den "Vitae Pomeranorum". Danach wird der Teppich bis zur nächsten Croy-Feier wieder eingerollt und das Fest geht erst richtig los. Nach dem PolenmARkT sollten wir Polen besser kennen.
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