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Nutzung schwieriger Brennstoffe in Kraftwerken

19.10.2000 - (idw) Technische Universität Dresden

"32. Kraftwerkstechnisches Kolloquium" am 24. und 25. Oktober 2000 an der TU Dresden

Mit der Ökosteuer und mit der Liberalisierung des Strommarktes wird die Energiefrage in Deutschland zunehmend diskutiert. Deutsche und ausländische Wissenschaftler beschäftigen sich bereits seit Jahrzehnten während des Kraftwerkstechnischen Kolloquiums der TU Dresden mit der Forschung rund um eine effiziente, sichere und umweltfreundliche Kraftwerkstechnik. Dabei steht der Erfahrungsaustausch von Ingenieuren dieses Gebietes mit den Vertretern von wissenschaftlichen Einrichtungen im Vordergrund. Auf keiner anderen Tagung wird die Verbindung zwischen mittel- und osteuropäischen Fachleuten der Kraftwerkstechnik so intensiv gepflegt. Die diesjährige Veranstaltung am 24. und 25. Oktober 2000 im Festsaal des Dresdner Rathauses hat die "Nutzung schwieriger Brennstoffe in Kraftwerken" zum Thema. Nationale und internationale Fachleute werden in Vorträgen und Fachdiskussionen über ihre Forschungsergebnisse referieren. Schwerpunktmäßig wird über die thermische Nutzung von Braun- und Steinkohle, Biomasse, Abfallstoffe (wie Hausmüll, Altreifen oder Teerrückstände) sowie über flüssige und gasförmige Brennstoffe für Gasturbinen berichtet. Dabei geht es vor allem um Probleme der sauberen Verbrennung. Die breite Palette dieser Brennstoffe zwingt den Ingenieur zu stets neuen Entwicklungen, die neben dem effektiven Kraftwerksbetrieb eine schadstoffarme Verbrennung garantieren.
1968 rief Professor Werner Altmann, der damalige Leiter des Lehrstuhls für Kraftwerkstechnik an der TUD, das Kolloquium in Leben. Thematiken waren bislang Auslegung, Betrieb, Sicherheit und Rekonstruktion fossiler und nuklearer Kraftwerksanlagen sowie Umweltprobleme bei Kraftwerken oder Meß- und Automatisierungstechnik für Anlagen.

Weitere Informationen: Institut für Energietechnik, Prof. Wolfgang Bernstein, Telefon (03 51) 4 63-44 93, E-Mail: bernst@metrs1.mwtu-dresden.de

Dresden, 18. Oktober 2000
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