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Risikoanalyse für den Plötzlichen Herztod

26.10.2000 - (idw) Technische Universität Kaiserslautern

Universität Kaiserslautern auf der MEDICA in Düsseldorf vom 22. bis zum 25. November

Der Plötzliche Herztod gehört zu den häufigsten Todesursachen in den Industrieländern. Die Medizin geht davon aus, dass sich das Risiko anhand einer Analyse der verschiedenen Parameter des Herzschlags rechtzeitig einschätzen lässt, so dass rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.
Für die Bestimmung des Herztodrisikos werden Langzeit-EKGs aufgenommen, die gezielt auf Risikofaktoren ausgewertet werden müssen. Dies ist ohne Hilfsmittel in Anbetracht der großen Datenmenge nahezu unmöglich. Hier setzt das Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik mit seinen Arbeiten an. Mit Hilfe neuronaler Netze werden die EKGs anhand der wichtigsten Parameter, vor allem der Variation der Schlagfrequenz, analysiert und klassifiziert. Damit können nicht nur Risikofälle hinsichtlich ihrer Härte besser eingestuft werden, sondern auch die Erfolge von Medikamenten kontrolliert werden.

Ansprechpartner:
Dr. Patrick Lang
Tel.: 0631/205-2833
Email: lang@itwm.uni-kl.de
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