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Fusion Fraunhofer-Gesellschaft und GMD

27.10.2000 - (idw) Fraunhofer-Gesellschaft

Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft hat auf seiner Sitzung am 24. Oktober in Berlin folgenden Beschluss gefasst.

"Der Senat begrüßt die von den Beratern Prof. Picot und Prof. Sommerlatte vorgelegten Empfehlungen zur Zusammenführung der GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH und der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Der Senat beschließt die Zusammenführung von GMD und FhG auf dieser Grundlage. Die Verantwortung für die Umsetzung der Fusion obliegt dem FhG-Vorstand. Er ernennt dazu einen Fusionsbeauftragten, der ihm unmittelbar berichtet. Der Vorstand stützt sich bei seinen Entscheidungen auf die Empfehlungen des Steering Committees. Der Senat bittet den Vorstand, die notwendigen Schritte einzuleiten.

Der Senat stimmt zu diesem Zweck einer Übertragung der Gesellschaftsanteile der GMD auf die FhG möglichst zum 01.01.2001, spätestens zum 01.07.2001 mit dem Ziel der Integration der GMD-Institute in die FhG bis spätestens zum 01.01.2002 zu. Prof. Tsichritzis wird vom Senat in den FhG-Vorstand gewählt. Der erweiterte Vorstand kann den gestiegenen Anforderungen und den um die Themen Weiterbildung, Ausgründungen, neue Märkte und Mitwirkung beim Aufbau einer IT-Akademie erweiterten Aufgaben besser Rechnung tragen.

Der Senat beschließt die Einsetzung eines Steering Committees für den Fusionsprozess. Mitglieder sind der Fusionsbeauftragte als Vorsitzender, Prof. Tsichritzis, ein Institutsleiter aus dem IuK-Verbund der Fraunhofer-Gesellschaft sowie Prof. Sommerlatte und Prof. Picot. Der Senat bittet den Vorstand, das Steering Committee sofort einzusetzen. Das Steering Committee berichtet dem Vorstand.

Der Senat hält es für erforderlich, dass nach einer Übergangszeit alle Fraunhofer-Institute unter den vom Vorstand gegebenen Regeln gleiche Chancen im Wettbewerb um Grundfinanzierungsmittel erhalten.

Der Senat fordert die Zuwendungsgeber von GMD und FhG auf, den sich aus den Empfehlungen ergebenden Zuwendungsbedarf zeitgerecht bereitzustellen. Der Senat hält es für erforderlich, der FhG ein leistungs- und marktgerechtes Vergütungssystem zu ermöglichen, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und weiter zu steigern."
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