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Diese Greifswald-Stettiner Koop dürfte neu sein

11.01.2001 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Uni Greifswald unterstützt Europakundliches Zentrum der Uni Stettin; Vertragsunterzeichnung am 14. Januar 2001

Wenn ein lieber Brief kommt...

Im November 2000 hat der Rektor der Universität Stettin, Prof. Dr. Zdzislaw Chmielewski, unserem Rektor einen Dankesbrief für die ungewöhnlich gute Zusammenarbeit beider Unis, besonders auf den Gebieten Germanistik, Geschichte, Slawistik, gesandt. Er teilte ihm dort mit, daß seine Universität mit dem Bau eines Zentrums für Europäische Entwicklung und Zusammenarbeit beginnen möchte.

Zu diesem Zentrum sollen ein Zentrum für Europäistik und ein Europäisches Kongreßzentrum gehören; neben der Erforschung der Kultur-, Zivilisations-, Wirtschafts- und Rechtsentwicklungen im zur Zeit zusammenwachsenden Kontinent soll das Zentrum Jugend-, Kultur- und Wirtschaftskontakten dienen.

Die Universität Greifswald wird bald ein Alfried Krupp-Kolleg Greifswald betreiben, deren Teilnehmer sich postgradualen Studien auf allen Gebieten des Ostseegebietes widmen sollen. Rektor Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann fand also in Stettin sehr offene Ohren, das Greifswalder Krupp-Kolleg mit dem Stettiner Europa-Zentrum verbinden zu wollen.

Am Sonntag, dem 14. Januar 2001, werden um 16 Uhr die Rektoren der Uniwersytet Szczecinski und der Universität Greifswald in der Greifswalder Aula eine Rahmenvereinbarung unterzeichnen. Darin heißt es: "Auf der Grundlage zahlreicher bereits bestehender gemeinsamer wissenschaftlicher Projekte unterstützt die Universität Greifswald in einem deutsch-polnischen Gemeinschaftsanliegen der Euroregion Pomerania die Universität Stettin bei der Realisation dieses Wissenschaftszentrums, das in Stettin errichtet werden soll. Die Kooperation beim Aufbau des Zentrums kann erfolgen durch Unterstützung von Finanzierungsförderungsanträgen aus EU-Programmen, durch gemeinsame Konzeption von binationalen Studiengängen und beim gemeinsamen Marketing. Damit wollen beide Universitäten mit den Möglichkeiten der Wissenschaften einen Beitrag zur Einigung und Entwicklung in Nordosteuropa leisten."

Genannter Brief dürfte also nicht der letzte gewesen sein. Wir laden Sie ein, der feierlichen Unterzeichnung dieses ungewöhnlichen Vertrages in der Aula beizuwohnen.
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