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Neue Professorin: Dr. Helga Stopper

16.01.2001 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Seit Anfang November 2000 ist Dr. Helga Stopper C3-Professorin für Toxikologie am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität. Sie folgt damit Prof. Dr. Hans-Günter Neumann nach.


Helga Stopper Helga Stopper, 1960 in Karlsruhe geboren, studierte Biologie in Regensburg und an der University of Colorado in Boulder, USA. Nach ihrer Promotion im Fach Biotechnologie in Würzburg ging sie 1988 an das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Würzburg. Dort arbeitete sie im Sonderforschungsbereich 172 "Molekulare Mechanismen kanzerogener Primärveränderungen".

Mit einem Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft habilitierte sie sich 1995 für das Fach Toxikologie und Pharmakologie. 1996 wurde sie mit dem "Young Scientist Award" der European Environmental Mutagen Society (EEMS) ausgezeichnet und 1999 erhielt sie den Preis des Zonta-Clubs Würzburg. Im selben Jahr übernahm sie eine C3-Vertretungsprofessur am Institut für Pharmakologie und Toxikologie. Den Ruf an die Universität Bielefeld auf die C4-Professur für "Biologische und ökologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte" hat sie letztes Jahr abgelehnt.

Prof. Stopper beschäftigt sich vor allem mit der Aufklärung grundlegender Mechanismen, die zur Veränderung oder Schädigung des Erbmaterials durch Umwelteinflüsse führen und so zur Krebsentstehung beitragen können. Im Vordergrund steht dabei die Frage, weshalb bei gleicher Belastung ein Mensch an Krebs erkrankt und der andere nicht. Den Ursachen dieser individuellen Empfindlichkeitsunterschiede möchte sie künftig auf den Grund gehen. Laufende Arbeiten befassen sich unter anderem mit den Auswirkungen von Passivrauchen auf Kinder. Einen weiteren Schwerpunkt bilden sogenannte Umwelthormone, synthetische und natürlich vorkommende Substanzen, die menschliche Hormone imitieren können, und denen man möglicherweise gesundheitsschädigende Effekte zuschreibt.
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