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Dr. Klaus Kinkel im Studium Generale der Universität Heidelberg

17.01.2001 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Alle Interessierten sind herzlich zu dem Vortrag des früheren Bundesaußenministers am Montag, 22. Januar 2001, um 19.30 Uhr in die Aula der Neuen Universität eingeladen - Thema: "Wo soll die Europäische Union enden?"

Im Rahmen der Vortragsreihe "Vom Frieden. Die Aufgaben Deutschlands in Europa und in der Welt von morgen" spricht am kommenden Montag der frühere Bundesaußenminister Dr. Klaus Kinkel zum Thema "Wo soll die Europäische Union enden?". Der Vortrag findet um 19.30 Uhr in der Aula der Neuen Universität, Grabengasse 3, statt. Prorektor Prof. Dr. Jochen Tröger lädt alle Interessierten herzlich ein.

Wo endet Europa - an der russischen Grenze, am Ural? Das ist ein altes Streitthema. Im Rahmen der Europäischen Union diskutiert man gegenwärtig intensiv über die Erweiterung der Gemeinschaft. Dass sie erweitert werden muss, darin sind sich alle Mitgliedstaaten einig. Strittig ist einerseits, wann welches Land neu aufgenommen werden soll, und andererseits wiederum die Frage: Wo soll die Europäische Union enden?

Die meisten Referenten, die in der Vortragsreihe des Studium Generale zum Thema "Vom Frieden - Die Aufgaben Deutschlands in Europa und in der Welt von morgen" bisher zu Wort kamen, gingen auf diesen Punkt ein. Die Meinungen gehen weit auseinander: Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt zum Beispiel, der die Reihe eröffnete, sprach sich entschieden gegen eine Aufnahme der Türkei aus, Friedbert Pflüger plädierte ebenso eindeutig dafür.

Es gilt, eine Lösung zu finden, die einerseits den Integrationsprozess der EU nicht überlastet und damit gefährdet, die aber andererseits durch eine Abschottung der Gemeinschaft nach außen die Stabilität auf dem Kontinent und in den Nachbarregionen nicht aufs Spiel setzt. Für den erfahrenen Außenpolitiker Klaus Kinkel - es sei an seine Amtstätigkeit als deutscher Außenminister von 1992 bis 1998 erinnert - muss das Ziel ein europäisches Netzwerk sein, das neben der Mitgliedschaft in der EU auch andere Formen der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit umfasst.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.uni-heidelberg.de/magazin/index_studium_generale.html

Rückfragen bitte an:
Studium-Generale-Büro der Universität Heidelberg
Dr. Heiner Must, Monika Conrad
q02@ix.urz.uni-heidelberg.de

oder:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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