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Neues Zentrum für Chinesische Studien in Peking

07.02.2001 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Die Universitäten Tübingen, Kopenhagen und Peking beschließen eine enge Kooperation

Zur Errichtung eines neuen Zentrums für Chinesische Studien in Peking, des European Center for Chinese Studies at Peking University (ECCS), wurde kürzlich ein Vertrag zwischen den Universitäten Tübingen, Kopenhagen und Peking geschlossen. Die Verhandlungen mit der Abteilung für Philosophie der Peking-Universität und dem Department of Asian Studies der Universität Kopenhagen haben von Tübinger Seite Prof. Hans Ulrich Vogel und Johannes Fleischle vom Seminar für Sinologie und Koreanistik geführt.

Die Peking-Universität (Beida) gilt als die renommierteste Universität in der Volksrepublik China. Den Studierenden der Sinologie und der Internationalen Volkswirtschaftslehre der Universität Tübingen sowie des Departments of Asian Studies der Universität Kopenhagen eröffnet das ECCS die Möglichkeit, ein Semester als integralen Teil ihres Studiums in Peking zu absolvieren. Das Programm umfasst intensiven Sprachunterricht in modernem und klassischem Chinesisch und die gezielte Heranführung der Studierenden an die Besonderheiten chinesischer Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Die Präsenz bedeutender europäischer Unternehmen in der Pekinger Region soll den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, intensive Kontakte für ihre zukünftige berufliche Laufbahn zu knüpfen. Für ein Semester müssen die Studierenden mit Gebühren in Höhe von rund 1300 US-Dollar rechnen. Das ECCS wird im Spätsommer 2001 seine Arbeit auf dem Campus der Beida aufnehmen und erstmals Studierende aus Tübingen und Kopenhagen empfangen. Darüber hinaus ist über das ECCS auch eine Zusammenarbeit der drei Universitäten in der Forschung geplant.

Tübingen ist nicht nur eine der wenigen Universitäten in Deutschland, an denen Lehrstühle für alle drei ostasienwissenschaftlichen Fächer - Japanologie, Koreanistik und Sinologie - vorhanden sind, auch die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen in diesen Fächern ist eine Premiere in Deutschland. Die Kombination von solchen neuen Studiengängen und zusätzlich der integrierten Ausbildung im eigenen Zentrum vor Ort ist wohl nicht nur im deutschsprachigen, sondern auch im internationalen Maßstab einmalig.

Nähere Informationen: Prof. Hans Ulrich Vogel, Seminar für Sinologie und Koreanistik, Wilhelmstr. 133, 72074 Tübingen, Tel. 29-72711, Fax. 29-5733
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