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Wirtschaftspädagogin Karin Aschenbrücker neue Prorektorin an der Universität Augsburg

07.02.2001 - (idw) Universität Augsburg

AB DEM 1. APRIL 2001 FÜR DIE RESSORTS "LEHRE UND STUDIERENDE" SOWIE "FORSCHUNG UND WISSENSCHAFTLICHER NACHWUCHS" ZUSTÄNDIG

Mit 20 Ja- bei 6 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen hat der Erweiterte Senat der Universität Augsburg heute Frau Prof. Dr. Karin Aschenbrücker zur Nachfolgerin von Prorektor Prof. Dr. Dr. h. c. Gunther Gottlieb gewählt, dessen Amtszeit am 31. März 2001 endet. Aschenbrücker, Professorin für Didaktik der Arbeitslehre an der Philosophischen Fakultät I, war die einzige von Rektor Prof. Dr. Wilfried Bottke dem Erweiterten Senat vorgeschlagene Kandidatin. Innerhalb des neben dem Rektor und dem Kanzler drei ProrektorInnen umfassenden Leitungsgremiums der Universität Augsburg wird die Wirtschaftspäda-gogin ab dem 1. April 2001 zwei Jahre lang die Ressorts "Lehre und Studierende" sowie "Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs" betreuen.

Karin Aschenbrücker hat nach einem BWL-Studium an der Fachhochschule Fulda (1978 - 1982) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/M. Wirtschaftschaftspädagogik studiert (1982 - 1985). Während ihres Studiums war sie im außeruniversitären Bereich in der Arbeitsverwaltung sowie in der Verkaufsförderung (u. a. für die Firmen Sony, Levi's und Opel) tätig. Als Diplom-Handelslehrerin wurde sie 1986 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurter Professur für Wirtschaftspädagogik/Didaktik der Wirtschaftswissenschaften. Die Promotion zum Dr. rer. pol. mit einer Arbeit "Zum Verhältnis von Berufs- und Wirtschaftspädagogischer Theorie und Personalentwicklung" schloss sie 1990 am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität ab. Im Februar 1997 erhielt sie hier auch für ihre Habilitationsschrift "Wirtschaftliche Bildung - Analyse eines Leitbegriffes und fachdidaktische Reflexion" die Lehrbefugnis in Wirtschaftspädagogik

Während der Habilitationsphase absolvierte die Wirtschaftspädagogin in den Jahren 1992/93 und 1996 mehrere Forschungsaufenthalte in den USA, u. a. an der California State University San Bernadino und an der Harvard University Cambridge. Bereits kurz vor der Habilitation übernahm sie zum 1. November 1996 vertretungsweise die Professur für Didaktik der Arbeitslehre an der Philosophischen Fakultät I der Universität Augsburg, zu deren Inhaberin sie schließlich im Juli 1998 ernannt wurde.

Prof. Aschenbrücker ist Mitglied in der "Schmalenbach-Gesellschaft Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V., Köln und Berlin", in der "Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften, Berlin" und in der "Frankfurter Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft e. V., Frankfurt/M." Für ihre künftigen Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung kann Prof. Aschenbrücker auf Gremienerfahrung zurückgreifen, die sie in ihrer bislang 2-jährigen Amtszeit als Stellvertretende Frauenbeauftragte (seit Ende 1998) und als Frauenbeauftragte (seit 2000) der Universität Augsburg sammeln konnte. Ihr komme es v. a. darauf an, sagte die designierte Prorektorin, "Kooperation und Kommunikation innerhalb der Universität zu fördern und diese stets als Ganze im Blick zu haben."
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