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"Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir..." - Alltagsbezug von schulischer Bildung

09.02.2001 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Weiterbildungsveranstaltung des Instituts für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen, des HeLP und des Vereins Kriminalprävention Gießen e.V.

Viele Probleme Jugendlicher resultieren aus eingeschränkten Fähigkeiten bei der Bewältigung des Alltags. Aktuelle Diskussionen jedoch, die sich mit den zeitgemäßen Anforderungen an schulische Bildung in einer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft befassen, konzentrieren sich fast ausnahmslos auf marktrelevante und verwertbare berufliche Fachkompetenzen. Es mangelt es an der Einsicht, dass schulische Bildung auch Lernen für ein Leben jenseits von Erwerbsarbeit zu sein hat.

"Nicht für Schule, für das Leben lernen wir ..." lautet daher der Titel einer ganztätigen Weiterbildungsveranstaltung, die das Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung der JLU Gießen in Zusammenarbeit mit der HeLP-Regionalstelle Gießen/Vogelsberg (HeLP = Hessisches Landesinstitut für Pädagogik) und dem Verein Kriminalprävention Gießen e.V. am Mittwoch, den 21. Februar 2001, von 9 bis 16.30 Uhr anbietet (Organisation: Prof. Dr. Uta Meier, Ursula Ohm, beide JLU Gießen, und Ingrid Langer, HeLP). Die Veranstaltung findet im Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung Bismarckstraße 37, 35390 Gießen, statt. Das Angebot richtet sich an alle, die im Bildungsbereich mit Jugendlichen arbeiten.

Wie kann Schule auf eine verantwortungsbewusste, alltagsorientierte Berufs- und Lebensplanung vorbereiten? Welche Qualifikationen und Kompetenzen brauchen unsere Schülerinnen und Schüler für ihre künftigen "Lebensrollen": als erwerbstätige Frauen und Männer, als kritische Konsumentinnen und Konsumenten, als Mütter und Väter? Aber auch als mündige Bürgerinnen und Bürger, die informiert, konfliktfähig und sozial engagiert Gesellschaft mitgestalten wollen? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt der Weiterbildungsveranstaltung.

Zum Auftakt referiert Prof. Dr. Uta Meier (Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung der JLU) über "den tiefgreifenden Strukturwandel von Familie und Kindheit und die Folgen für schulische Bildung". In den anschließenden Workshops haben die teilnehmenden Pädagoginnen und Pädagogen ab 13.30 Uhr Gelegenheit, sich mit einzelnen Aspekten gezielt auseinander zu setzen. Angeboten werden die Themen: "Armutsprävention durch Stärkung von Haushaltsführungskompetenzen", "Lebensplanungen von Mädchen und Jungen zwischen Beruf und Familie", "Konsum und Nachhaltigkeit", "Haushaltsnahe Dienstleistungen - ein Beruf für die Zukunft?".


Kontakt:
Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung
Prof. Dr. Uta Meier
Ursula Ohm
Bismarckstraße 37
35390 Gießen
Tel.: 0641/99-39320
Fax: 0641/99-39309
E-mail:
Uta.Meier@ernaehrung.uni-giessen.de
Ursula.Ohm@ernaehrung.uni-giessen.de
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