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Umweltpreise der Sparkassenstiftung gehen an Karin Jehn und Frank Hase - Gute Ideen für die Natur

17.05.2001 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Nr. 47 / 17.5.2001/ele

Umweltpreise der Sparkassenstiftung gehen an Karin Jehn und Frank Hase

Gute Ideen für die Natur

Die Umweltstiftung der Sparkasse Karlsruhe zeichnet den Klimaforscher Dr. Frank Hase und die Geoökologin Dr. Karin Jehn für ihre wissenschaftlichen Leistungen aus. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Karlsruhe und Ehrensenator der Fridericiana, Jakob Hupperich, überreicht die Preise für das Jahr 2000

am Dienstag, 22. Mai, 17 Uhr,
im Rundbau des Forschungszentrums Umwelt (FZU).

Zum 30. Juni scheidet Jakob Hupperich aus dem Vorstand der Sparkasse aus - es ist somit das letzte Mal, dass er die Preise verleiht. Bei dieser Gelegenheit wird er die Bedeutung und die Entwicklung der Stiftung skizzieren. In seiner Amtszeit hat sich ihr Kapital mehr als verdoppelt - es beträgt mittlerweile 500.000 Mark. Aus den Erträgen können die Preise finanziert und wissenschaftliche Projekte gefördert werden. So konnten auch in Zeiten niedriger Zinsen beachtliche Summen an die Preisträger vergeben werden. Die Gewinner für das Jahr 2000 erhalten 6.000 Mark (Dr. Frank Hase, 1. Preis) und 4.000 Mark (Dr. Karin Jehn, 2. Preis). Seit Gründung der Stiftung wurden 282.000 Mark ausgeschüttet.

Die Preisverleihung weist weitere Besonderheiten auf: Zum ersten Mal ist die Fakultät für Physik mit einem Preisträger vertreten. Dr. Frank Hase kommt aus dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung. Dieses gemeinsame Institut von Universität und Forschungszentrum Karlsruhe war schon immer sehr stark in der Umweltforschung engagiert. In seiner Doktorarbeit hat Frank Hase Messtechniken zur Fernerkundung der Atmosphäre entwickelt. Die in der Stratosphäre ermittelten Spurengasprofile ermöglichen eine Verbesserung der Modelle und damit auch des Verständnisses der schützenden Ozonschicht.

Mit Dr. Karin Jehn ist seit 1995 erstmals wieder eine Frau unter den Preisträgern. In ihrer Doktorarbeit am Institut für Geographie und Geoökologie hat sie über mehrere Jahre die Entwicklung von renaturalisierten Fließgewässern im Oberrheingraben beobachtet. Sie hat dabei Verfahren für die Bewertung der Maßnahmen entwickelt. Zum Vergleich dient ein natürlich gebliebenes Gewässer. Als Ergebnis kann sie konkrete Empfehlungen zur Rekonstruktion der Bachbette und der Böschungen sowie zur Pflege geben.



Der Rektor der Universität, Professor Dr. Sigmar Wittig, wird die Preisträger vorstellen, die ihre Preisarbeiten in Kurzreferaten präsentieren werden. Die Feier wird musikalisch von einer Gruppe der Uni Big Band gestaltet. Ein Empfang der Sparkasse wird die Veranstaltung beschließen.

Nähere Informationen:

Dipl.-Biol. Ulrich Becksmann
Geschäftsführer des Forschungszentrums Umwelt
Tel: 608-2053
Fax: 608-6109
E-Mail: ulrich.becksmann@fzu.uni-karlsruhe.de



Diese Presseinformation ist im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi047.html
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