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Neues Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am MPAE

18.05.2001 - (idw) Max-Planck-Institut für Aeronomie


Prof. Dr. K.-H. Glaßmeier Am 23. 3. 2001 beschloß der Senat der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Herrn Prof. Dr. K.-H. Glaßmeier aus Braunschweig zum Auswärtigen Wissenschaftlichen Mitglied des Max-Planck-Instituts für Aeronomie (MPAE) in Katlenburg-Lindau zu berufen. Der Beschluß erfolgte wegen Glaßmeiers enger und fruchtbarer wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Institut auf Antrag des MPAE und auf Empfehlung der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion des Wissenschaftlichen Rates der MPG. Der Geehrte wird damit zugleich auch Wissenschaftliches Mitglied der MPG.

Karl-Heinz Glaßmeier wurde 1954 in Münster (Westfalen) geboren, besuchte Schulen seiner Heimatstadt und machte dort 1973 das Abitur. An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studierte er danach Physik, Geophysik, Philosophie und Volkswirtschaftslehre. 1975 erhielt er das Vordiplom im Fach Geophysik, 1979 schloß er das Studium als Diplom-Physiker ab. 1985 promovierte er in Münster bei Prof. Untiedt mit dem Thema "Über den Einfluß der Ionosphäre auf erdmagnetische Pulsationen - Theoretische und experimentelle Studien". 1989 habilitierte er sich an der Universität Köln mit der Arbeit "Magnetohydrodynamische Wellen in Magnetosphären des Sonnensystems" im Fach Geophysik. 1981 - 1990 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den geophysikalischen Instituten der Universitäten Münster und Köln, 1990 - 1991 Hochschuldozent an der Universität Köln. Seit 1991 ist er Professor für Geophysik an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig. Er leitet das Braunschweiger Universitätsinstitut für Geophysik und Meteorologie und ist seit 1995 Mitglied und seit 1999 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des GeoForschungsZentrums Potsdam. Seit 1999 ist er auch Vorsitzender des Konzils der TU Braunschweig.

Das neue Auswärtige Wissenschaftliche Mitglied ist dem MPAE seit Jahren auf vielfältige Weise verbunden. Glaßmeier war und ist, wie das Max-Planck-Institut, an den Missionen Cassini, Cluster, Equator-S, Freja, Giotto und Rosetta beteiligt, und zwar als Co-Investigator (Co-I) und Principal Investigator (PI) von Magnetometer-Experimenten. Seit 1994 war er Mitglied und Vorsitzender des Kuratoriums des MPAE - von diesem Amt ist er jetzt zurückgetreten. Außerdem war er Doktorvater zahlreicher Doktoranden, die unter seiner wissenschaftlichen Leitung am MPAE gearbeitet haben.

Auswärtige Wissenschaftliche Mitglieder des MPAE sind bisher schon Prof. Dr. Jules A. Fejer (University of California, La Jolla), Prof. Dr. Albert A. Galeev (Moskau), Prof. Dr. Johannes Geiss (Universität Bern) und Prof. Dr. Erwin Schopper (Bad Soden).

Zu Ehren von Prof. Glaßmeier veranstaltet das MPAE am 28. Mai 2001 eine Feier. Prof. Glaßmeier wird bei dieser Gelegenheit über "Cluster als Wellenteleskop" sprechen. Die Mission Cluster ist eine außerordentlich erfolgreiche ESA-Mission zur Erforschung der Erdmagnetosphäre und des sogenannten Weltraumwetters mit vier in Tetraederformation fliegenden Satelliten.


Wir laden die Presse herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Ort: Max-Planck-Institut für Aeronomie, 37191 Katlenburg-Lindau (Ortsteil Lindau), Max-Planck-Straße 2.
Zeit: Montag, 28. Mai 2001,
Begrüßung, Laudatio und Vortrag ab 17.00 Uhr im Hörsaal,
Empfang und Grußworte ab 18.15 Uhr in der Kantine.
Um telefonische Anmeldung (05556 /979 379 oder -467) wird gebeten.
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