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Neubau Fachhochschule Berliner Tor

31.05.2001 - (idw) Behörde für Wissenschaft und Forschung (Hamburg)

28.05.01
Ein zentraler Campus für die Fachhochschule
Grundsteinlegung für den Neubau Berliner Tor der Fachhochschule Hamburg

Heute fand die Grundsteinlegung für den Neubau der Fachhochschule Hamburg statt. Wissenschaftssenatorin Krista Sager als Bauherrin, Wolfgang Möbius von der Siemens Gebäudetechnik Nord als Generalübernehmer und Fach-hochschulpräsident Dr. Hans-Gerhard Husung empfingen Vertreter aus Wissenschaft und Politik auf dem Baugrundstück am Berliner Tor.


Das neue Gebäude für Fachbereiche und Hochschulverwaltung entsteht auf dem Grundstück Lübeckertordamm/Berliner Tor. Auf rund 10.600 qm werden 4 neue Hörsäle, 33 Seminarräume und Räume für die Verwaltung errichtet. In dem 50 Meter hohen, gläsernen Neubau werden bisher die über die Stadt verteilte Fachbereiche der Fachhochschule am Standort Berliner Tor zusammenführt. Im September 2002 soll der neue Bau fertiggestellt sein. Die Baukosten in Höhe von insgesamt ca. 95 Millionen DM tragen die Freie Hansestadt Ham-burg und der Bund je zur Hälfte.

Am Berliner Tor sind bereits die Fachbereiche Maschinenbau und Produktion, Elektrotechnik und Informatik, Fahrzeugtechnik sowie Medientechnik untergebracht. Künftig finden sich im Neubau die Fachbereiche Wirtschaft sowie Bibliothek und Information, die sich bisher in Altona bzw. am Grindel befanden. Zusammen bilden die Fachbereiche nun den Campus Berliner Tor.
Mit der Konzentration der verschiedenen Fachbereiche entsteht am Berliner Tor ein Kom-petenzzentrum für Wirtschaft, Technik, Information und Medien, in dem interdisziplinäres Forschen und Lehren über Fachgrenzen hinweg erleichtert wird. Die Zusammenführung verbessert die Bedingungen für ein fächerübergreifendes Studium und macht die FH dadurch für Studierende attraktiver. In dem neuen Studierendenzentrum vor Ort werden erstmals alle Services für Studierende konzentriert. Gleichzeitig erhält der Fachhochschul - Campus mit dem Neubau ein deutliches Profil, das im Stadtbild wahrgenommen wird.

Wissenschaftssenatorin Krista Sager :"Durch die räumliche Konzentration bekommt die Fachhochschule Hamburg in der Stadt ein klar erkennbares Profil. Der Neubau wird auch die weitere inhaltliche Profilierung der FH in den Bereichen Technik, Information, Medien und Wirtschaft unterstützen. Durch die räumliche Nähe werden künftig intensive fächerübergreifende Kooperationen möglich sein. Das wird neuen Synergien Vorschub leisten."

Fachhochschulpräsident Dr. Hans-Gehard Husung: "Der Literaturwissenschaftler und Philosoph George Steiner schreibt in seiner Autobiographie: "Eine Hochschule, die sich lohnt, ist ganz einfach eine, in der der Student in persönlichen Kontakt mit der Aura und der Bedrohung des Erstklassigen gebracht, in der er dafür anfällig gemacht wird." Dieser Satz ist für uns Anspruch und Ansporn zugleich. Er passt zu uns und unserem Neubau als architek-tonischem Abbild einer University of Applied Sciences in der Wissensgesellschaft."

Der FH-Neubau ist Teil eines Gesamtkonzepts zur Entwicklung der Flächen am Berliner Tor. Das neue Gebäude und die ebenfalls hier entstehenden Geschäfte sind sowohl wissen-schafts- als auch stadtentwicklungspolitisch bedeutungsvoll. Der Neubau soll dabei als Bindeglied einer neu geschaffenen Achse zwischen dem Berliner Bogen und dem Krankenhaus St. Georg wirken und gemeinsam mit den Gerichtsgebäuden, dem Studentenwohnheim und dem Hotel ein neues Stadtteilzentrum bilden.

Das architektonische Gesamtgestaltung hat das Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au übernommen. Die Bauausführung für den Fachhochschulbau liegt bei der Siemens AG. Sie wird das Gebäude schlüsselfertig übergeben.

Für Rückfragen:
Pressereferentin der Fachhochschule Hamburg, Marion Hintloglou,
Tel. 040/428 63-3589, e-mail: marion.hintloglou@pv.fh-hamburg.de

Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung,
Tanja Schmedt auf der Günne, Tel. 040/42863-2322, e-mail:
pressestelle@bwf.hamburg.de
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