Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 21. November 2019 

Dialogforschung hat fest etablierte Anwendungsgebiete im industriellen Bereich

06.06.2001 - (idw) Universität Bielefeld

Die Erforschung von Dialogen ist seit den 1980er Jahren ein Schwerpunkt von Projekten in Europa und Übersee. Auch an der Universität Bielefeld hat die Erforschung von Text und Dialog seit ihrer Gründung eine beachtliche Tradition. Dialogforschung wird in allen kognitiv orientierten Wissenschaften meist interdisziplinär betrieben und hat fest etablierte Anwendungsgebiete im industrienahen und industriellen Bereich. Motor und Forum für diese Initiativen ist der Workshop on the Semantics and Pragmatics of Dialogue, der bislang an den Zentren der Dialogforschung in den vergangenen vier Jahren in München, Twente, Amsterdam und Göteborg stattgefunden hat. Am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) wird diese Workshopreihe vom 14. bis 16. Juni unter der wissenschaftlichen Leitung von Peter Kühnlein, Hannes Rieser (beide Bielefeld) und Henk Zeevat aus Amsterdam unter dem Titel BI-DIALOG fortgeführt.

Diese Arbeitsgemeinschaft wird die Grundlagenbereiche Kognitive Philosophie, Kognitive Psychologie, Computerlinguistik, Linguistik und Diskursanalyse, Künstliche Intelligenz und Robotik sowie Logik und Mathematik umfassen. Multimediale Arbeiten zum Dialog werden ebenso vertreten sein wie Projekte, die mit Fragen der Entwicklung und industriellen Anwendung von Dialogsystemen befasst sind. Ein breites Spektrum von Veranstaltungen, von Vorträgen bis zu Postersessions, wird das Thema Dialog aus interdisziplinärer Sicht behandeln. Demonstrationen lauffähiger Systeme werden einen Einblick in den technologischen Stand von Dialog-Implementierungen geben. BI-DIALOG wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und wird thematische Schwerpunkte auf die formale Semantik des Dialogs, auf Dialogannotation und theoretische Modellierung sowie multimodale Ansätze zur Dialogmodellierung setzen.

Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Hannes Rieser, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld, Telefon 0521/106-3666 / 106-6986, und ZiF-Tagungsbüro, Telefon 0521/106-2768, Internet: http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/BI-DIALOG.html.
uniprotokolle > Nachrichten > Dialogforschung hat fest etablierte Anwendungsgebiete im industriellen Bereich

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/73624/">Dialogforschung hat fest etablierte Anwendungsgebiete im industriellen Bereich </a>