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Babelsberger Medienpreise 2001 vergeben

14.07.2001 - (idw) Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg

ACHTUNG! SPERRFRIST:
14.07.2001, 20.30 Uhr

Zum sechsten Mal vergeben heute die Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) München und die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" den Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Spielfilm) und den Erich Kästner-Fernsehpreis für das beste deutschsprachige Kinder- und Jugendprogramm. Und zum ersten Mal ist auch der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) dabei und vergibt den Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Dokumentarfilm).

In einer feierlichen Gala im Neubau der HFF (Marlene-Dietrich-Allee 11 in Potsdam-Babelsberg) wird der mit 35.000 DM dotierte Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Dokumentarfilm) an
· Rick Minnich für "Heaven on Earth", seinen Abschlussfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", vergeben.
"Heaven on Earth" besticht durch seine Ästhetik, die nicht auf bewährte Muster zurückgreift, die etwas wagt und sich dem Risiko aussetzt, im Klischee hängen zu bleiben. Dass er dies nicht tut, liegt am genauen dramaturgischen Aufbau des Films. ...
Rick Minnichs Film ist eine gelungene biographische Aufarbeitung über das Land seiner Herkunft, in die er sich feinfühlig im Kommentar und mit gelungenen visuellen Einfällen auch als Person mit einbringt." (Aus der Jury-Begründung)

Der ebenfalls mit 35.000 DM dotierte Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Spielfilm) geht an
· Hans Weingartner für "das weisse rauschen", seinen Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien in Köln
"Ein Film, dem es in einzigartiger Qualität gelingt, auf scheinbar allen Ebenen, die dem Medium zur Verfügung stehen, den Zuschauer für sich einzunehmen, ....ein Film, in dem die Inszenierung so unsichtbar wird, dass man glaubt, es gäbe keine, ... ein Film, der sich an das meistens vernachlässigte und doch so wachsame Ohr des Zuschauers wendet, in dem die Kamera das scheinbar Alltägliche in sicheren und klaren Bildern festhält und in dem der Schnitt genau weiß, wie das Chaos zu ordnen ist, ... ein Film, dem es unter anderem gelingt, die Darstellung von Drogenkonsum und Wahnsinn ohne jeden Anflug von Peinlichkeit zu meistern ..." (Aus der Laudatio)

Der mit 50.000 DM dotierte Erich Kästner-Fernsehpreis geht an
· Marc-Andreas Bochert für seine Regie des Beitrages "Die Spezialistenshow" in der ZDF-Reihe Achterbahn
"... Bochert kann augenscheinlich einfach wunderbar mit Kindern arbeiten. Mit souveräner Regiehand führt er sein ganzes Ensemble - Laien wie Profis - durch die Geschichte und komponiert mit ihnen gemeinsam eine Hymne auf die Absurditäten unseres ganz normalen Alltags. Er tritt erneut den Beweis an, dass er mit charmanter Leichtigkeit und großartigem subtilen Humor inszenieren kann. Herausgekommen ist dabei ein künstlerisch überzeugendes Kleinod über das Fernsehen als Lebenshilfe. ...Ein Film, der Charaktere zeigt und zugleich Klischees nicht im mindesten scheut, der detailgenaue Atmosphären erschafft, weil er den Mut zur Überhöhung hat. (Aus der Jury-Begründung)
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