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Fraunhofer IESE und KIT haben auch in puncto Ausbildung die Nase vorn

16.07.2001 - (idw) Technische Universität Kaiserslautern

Erstmalig ausgebildete Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste überzeugen mit herausragenden Prüfungsleistungen.

Kaiserslautern. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) und die Kontakt-stelle für Information und Technologie (KIT) an der Uni-versität Kaiserslautern verfügen nicht nur über qualifizierte und erfahrene Experten, sondern auch über einen ausgezeichneten, engagierten Nachwuchs. So schlossen die frischgebackenen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Information und Dokumentation, Heidrun Herrmann und Judith Heil, am 10.7. im badischen Calw bereits nach zwei Jahren ihre Ausbildung souverän mit Belobung ab. Damit gehören sie zu den ersten Absolventen dieses neuen, zukunftsträchtigen Berufsfeldes in Rheinland-Pfalz. "Bei der überwältigenden Informationsflut und der Vielfalt der Medien, mit der wir es heute zu tun haben, ist ein professioneller Umgang mit Informationsressourcen ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Mit dem Ausbildungsangebot für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste leisten die Universität und das Fraunhofer IESE einen Beitrag zur Entwicklung von Informations- und Medienkompetenz. Der Einsatz hat sich für uns alle gelohnt. Dies haben die beiden hochmotivierten Auszubildenden durch ihre herausragenden Prüfungsleistungen eindrucksvoll bewiesen", zeigte sich Prof. Dr. Dieter Rombach, Leiter des IESE, erfreut.

Die 29jährige Heidrun Herrmann studierte zunächst Germanistik und katholische Theologie an der Universität Saarbrücken und schloss ihr Studium mit dem Grad des "Magister Artium" ab. Ihre Ausbildung begann sie im August 1999 bei der Diplom-Dokumentarin Brigitte Göpfert am IESE in Kaiserslautern-Siegelbach. Ebenfalls im Sommer 1999 kam Judith Heil direkt nach dem am St. Franziskus-Gymnasium in Kaiserslautern abgelegten Abitur zur KIT. Der Ausbilder der 21jährigen war Jan-Ulrich Glup, der Leiter der dortigen Informationsvermittlungsstelle. Herrmann und Heil lobten insbesondere die idealen Arbeitsbedingungen und eine ebenso optimale wie kompetente persönliche Betreuung während der ge-samten Dauer ihrer Ausbildung.

Während ihrer Ausbildung setzten die Auszubildenden moderne IT-Systeme für das effiziente Management von Informationen ein. Sie lernten, wie man Datenbanken, Internet und Fachbibliotheken für die systematische Informations-Recherche nutzt, um Informationsanfragen von Wissenschaftlern und Kunden aus der Wirtschaft blitzschnell zu beantworten. Zu den Ausbildungsinhalten gehörte auch, die recherchierten Daten je nach Informationsbedarf kundenspezifisch auszuwerten und aufzubereiten.

Dass sich mit der Qualifikation auch der eigene "Marktwert" deutlich erhöht, konnten die beiden erfolgreichen Absolventinnen bereits feststellen: Heidrun Herrmann wird zum August als Junior Business Researcher bei einem Managementberatungs-Unternehmen neue, verantwortungsvolle Aufgaben wahrnehmen; als Informationsvermittlerin steht Judith Heil, die bei KIT bleibt, ebenfalls vor neuen beruflichen Herausforderungen.
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