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Schüler bauen ein "Wasserrad" - Fridericiana kooperiert mit Schulen in Karlsruhe und Umgebung

17.07.2001 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)


Schülerinnen und Schüler bauen selbstständig ein Wasserrad. Foto: Boris Lehmann Presseinformation

Nr. 69 / 16.7.2001/ele

Fridericiana kooperiert mit Schulen in Karlsruhe und Umgebung

Schüler bauen ein "Wasserrad"

Tüfteln, büffeln, diskutieren, Spaß haben - wie vielfältig und spannend ein Studium sein kann, erfahren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 in dem Projekt "Wasserrad" des Instituts für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik (IWK) an der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen. In Zusammenarbeit mit Schulen in Karlsruhe und Umgebung kommen die Jugendlichen während der Projekttage ihrer Schulen an die Universität Karlsruhe, um ein leistungsfähiges Wasserrad zu entwickeln. Zur Zeit forschen und basteln an der Fridericiana Schülerinnen und Schüler vom Heisenberg-Gymnasium und dem Fichte-Gymnasium in Karlsruhe sowie dem Ludwig-Marum-Gymnasium im Pfinztal. Die Heisenberg-Gymnasiasten testen ihre Wasserräder am

Freitag, 20. Juli, 11.30 Uhr,
im Theodor-Rehbock-Wasserbaulaboratorium,
Engesserstraße 22, Geb. 10.84.

Dazu sind die Medien herzlich eingeladen.

Die Karlsruher Hochschulvereinigung fördert das Projekt "Wasserrad" in diesem Jahr mit 3000 Mark. Ziel ist es, das Interesse junger Abiturienten für ein Studium an der Universität Karlsruhe zu wecken. Seit Januar wurde das Projekt vorbereitet, im Juni bauten Schüler vom Eichendorff-Gymnasium in Ettlingen dann die ersten Wasserräder. Im September kommen Schülerinnen und Schüler vom Kant-Gymnasium und dem Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe an die Fridericana. Im Dezember soll schließlich ein Gespräch mit den Lehrern über den Verlauf des Projekts folgen, ehe es in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll.

Im Verlauf des Projektes entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Eigenarbeit aus einem Bausatz ein Wasserrad. In einem vom IWK entwickelten Teststand prüfen sie die Leistungsfähigkeit ihres Werkes und optimieren sie anschließend. Die dabei ermittelten Daten werten sie aus und stellen sie anschaulich dar.

Die Grundlagen und Entwicklungen verschiedener Wasserräder sollen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig erarbeiten. Weitere elementare, praxisbezogene Kenntnisse erwerben sie beim Besuch einer Vorlesung über Wasserkraftmaschinen, bei der sie zudem einen wesentlichen Teil des "Studentenalltags" kennen lernen. Sie können Fachliteratur in der Universitäts- und Institutsbibliothek nutzen sowie im Internet recherchieren, um ihr Wissen weiter zu vertiefen und speziell auf die Aufgabenstellung auszurichten. Bislang machten die Schülerinnen und Schüler davon regen Gebrauch. Ihre Kenntnisse runden sie beim Besuch des Laufwasserkraftwerkes Iffezheim/Rhein oder des Wasserkraftwerkes Forbach/Murg sowie der Durlacher Obermühle ab.

Zwei bis drei Tage beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mit den Wasserrädern. Betreut werden sie von Studierenden, von Assistentinnen und Assistenten sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Laborwerkstatt. Während der Mittagspausen speisen die Schülerinnen und Schüler in der Mensa und haben sehr viel Gelegenheit, sich mit Studierenden auszutauschen und auch so die Universität "von innen" kennen zu lernen.

Weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Boris Lehmann
Institut für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik (IWK)
Tel.: 0721/608-3161
E-Mail: Lehmann@iwk.uni-karlsruhe.de
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