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Neue Studiengänge an der Universität des Saarlandes - Bewerbungsfrist verlängert!

18.07.2001 - (idw) Universität des Saarlandes

Gemeinsame Presse-Information mit dem
Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft

Bewerberinformation: http://www.uni-saarland.de/asa/BEW_INFO.HTM

Bis zum 15. September 2001 können Interessierte sich noch bewerben für drei Studiengänge, die ab dem Wintersemester 2001/2002 an der Universität des Saarlandes angeboten werden:
Bioinformatik (Bachelor-Studiengang und ab dem zweiten Studienabschnitt: Diplom-Teilstudiengang. Aufbauend auf den Bachelor-Abschluss ist künftig auch das Studium im Master-Studiengang möglich),
Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation (Magister)
und Wirtschaftspädagogik (Diplom).

"Wir freuen uns, mit diesen Studienangeboten unseren Studierenden eine erstklassige Ausbildung in interessanten Bereichen mit Zukunft anbieten zu können", betont Universitätspräsidentin Professor Margret Wintermantel.
Wissenschaftsminister Jürgen Schreier hebt hervor: "Mit diesen Studiengängen stärkt die Universität des Saarlandes ihr Profil und setzt zukunftweisende Akzente. Dies erhöht die Attraktivität des Studienstandortes Saar und bringt ihn im Wettbewerb weiter nach vorne."


- Bioinformatik
Bachelor/ Master und Diplom-Teilstudiengang
Die Bioinformatik gilt als das Forschungsgebiet der Zukunft. Sie verknüpft die Biowissenschaften mit der Informatik. Die Bioinformatik hilft bei der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, d.h. sie sucht im menschlichen Genom nach den Bauplänen (Genen) der Bausteine des menschlichen Körpers und nach den Funktionen dieser Bausteine. Mit Hilfe der Bioinformatik wird das Zusammenspiel der verschiedenen Gene und der durch sie kodierten Bausteine untersucht und nach den Ursachen genetisch bedingter Erkrankungen geforscht. Ferner spielt die Bioinformatik bei der Entwicklung neuer Medikamente und Therapien eine wichtige Rolle.
Die Bioinformatik gilt zurecht als Schlüsseltechnologie, die es erst ermöglicht, aus den großen Genomprojekten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.
Die Universität des Saarlandes bietet ab dem Wintersemester 2001/2002 verschiedene Studiengänge der Bioinformatik an, für die man sich jetzt bewerben kann: Zum einen "Bachelor of Science" und zum anderen als Teilstudiengang ab dem zweiten Studienabschnitt "Diplom in Bioinformatik". Aufbauend auf den Bachelor-Abschluss wird künftig auch ein Studienabschluss "Master of Science" angeboten.
Ein Abschluss in Bioinformatik bietet hervorragende Karrierechancen mit sehr guten Verdienstmöglichkeiten in Industrie und Forschung.
31 Städte und Regionen haben im Jahr 2000 an einer Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Bioinformatik" teilgenommen. Durch ein internationales Gutachtergremium wurden fünf Regionen und Städte für die Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft vorgeschlagen, Saarbrücken ist eine dieser fünf. Die Bioinformatik in Saarbrücken wird in den folgenden Jahren mit 10 Millionen Mark durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Lehre und Forschung gefördert, so dass ausgezeichnete Studienbedingungen garantiert werden können.
Ansprechpartner: Prof. Hans-Peter Lenhof (Tel: 0681/9325-120) und Pia Scherer-Geiß (Geschäftsführerin des Zentrums für Bioinformatik, 0681/9325-514).
Näheres zu den Bewerbungsmodalitäten ist den Web-Seiten des Zentrums für Bioinformatik an der Universität des Saarlandes zu entnehmen: http://www.zbi-saar.de

- Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation (Magister-Hauptfach und -Nebenfach)
(eigenständiger Studiengang ab WS 2001/02)
Ein neuer interkultureller Studiengang wird ab dem WS 2001/02 an der Universität des Saarlandes angeboten. Der Studiengang "Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation" (mit Schwerpunkt Deutschland/Frankreich) kann u.a. in Kombination mit Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften sowie mit anderen Fremdsprachenphilologien studiert werden.
Ansprechpartner: Christoph Vatter (Tel.: 0681/302-4789, e-mail: ik.beratung@mx.uni-saarland.de). Nähere Informationen sind den Web-Seiten des Lehrstuhls für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation (Prof. Dr. H.-J. Lüsebrink) zu entnehmen: http://www.phil.uni-sb.de/fr/romanistik/IK/
Erläuterungen:
Durch die zunehmende Verflechtung von Wirtschaft, Technik, Verwaltungen und Kulturinstitutionen gibt es in ganz Europa einen wachsenden, bisher weitgehend ungedeckten Bedarf an gut ausgebildeten Hochschulabsolventen, die sowohl Fachkompetenz als auch interkulturelle Kompetenz in mindestens zwei Sprachen und Kulturen besitzen.
Anstatt routiniertem und konventionellem Denken nach erlernten Mustern fordern international ausgerichtete Institutionen und Wirtschaftsunternehmen mehrsprachige und in größeren Zusammenhängen denkende Mitarbeiter. Eine Schlüsselqualifikation bildet die interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, fremdkulturelles Denken und Handeln zu verstehen und positiv zu nutzen.
Die Konzeption des neu eingerichteten Saarbrücker Magisterstudiengangs antwortet auf diese neuen Anforderungsprofile. Neben einer intensiven sprachlichen Ausbildung wird ein umfassendes, interdisziplinär ausgerichtetes Studium der Landeskunde Frankreichs (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Recht), der deutsch-französischen Beziehungen sowie der Medien und Kulturinstitutionen angeboten.
Das Lehr- und Ausbildungsprogramm zielt auf die Vermittlung folgender Kompetenzen ab:
1. Landeskundliche Kompetenz
wird vermittelt durch ein aufeinander abgestimmtes Angebot Frankreich-bezogener Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Fachbereichen (Romanistik, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Geographie, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften). Hierdurch soll die Fähigkeit erworben werden, Einzelphänomene einer fremden Gesellschaft wie der französischen in komplexen Zusammenhängen zu verstehen.
2. Interkulturelle Kompetenz
wird erworben durch die kontrastive Analyse von Kulturen, Mentalitäten und Medien. Hierdurch soll die Fähigkeit erlangt werden, kulturelle Phänomene und Verhaltens- und Wahrnehmungsweisen, die für das Verständnis des sozialen, politischen und wirtschaftlichen Handelns einer fremden Gesellschaft zentral sind, zu begreifen und zu analysieren.
3. Praxisorientierte Sprach- und Kommunikationskompetenz
wird erlernt durch die integrierte Vermittlung von allgemein- und fachsprachlichen sowie interkulturellen Inhalten. Neben der Vertiefung der bereits vorhandenen französischen Sprachkenntnisse liegt in Saarbrücken der Schwerpunkt auch auf dem Erlernen und Umsetzen der wirtschaftlichen Fachsprache und der Sicherheit in Kommunikation und Ausdrucksvermögen.


- Wirtschaftspädagogik (Diplom)
Die Wirtschaftspädagogik entspricht im Grundstudium dem Studiengang "Betriebswirtschaftslehre".
Im zweiten Studienabschnitt (Hauptstudium) wird ein Teil der betriebswirtschaftlichen Vertiefungsfächer durch Erziehungswissenschaft ersetzt. Das Studium wird mit dem Grad Diplom-Handelslehrer/in abgeschlossen.
Im Saarland ist die Ausbildung zum Diplom-Handelslehrer kein Lehramtsstudiengang, der mit einem weiteren allgemeinbildenden Fach zur Staatsprüfung führt. Wegen des bundesweit bestehenden großen Mangels an qualifizierten Berufschullehrern und -lehrerinnen werden auch Diplom-Handelslehrer/innen zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen zugelassen. Auch in der freien Wirtschaft bieten sich Wirtschaftspädagogen interessante Möglichkeiten.
Ansprechpartner:
Frank Borchert, Tel: 0681/302-2138; email: f.borchert@wiwipa.uni-sb.de


Bei Fragen zu den Studiengängen können Interessierte sich an das Zentrum für Studienberatung, Weiterbildung und Fernstudium wenden:

Tel: (06 81) 3 02-35 13, FAX: (06 81) 3 02-45 26
email: studienberatung@mx.uni-saarland.de
http://www.uni-saarland.de/z-einr/wwb/

Bei Fragen zur Bewerbung an der Universität des Saarlandes gibt Auskünfte die Abteilung für studentische Angelegenheiten
(0)681/302-2611, anmeldung@univw.uni-saarland.de
http://www.uni-saarland.de/asa
http://www.uni-saarland.de/asa/BEW_INFO.HTM
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