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Schweizer Ausstellung "Gen-Welten" in der Biologischen Bundesanstalt Braunschweig

18.07.2001 - (idw) Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft

"Gen-Welten Ernährung" heißt die Ausstellung, die ab 27. Juli 2001 in der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig für fünf Wochen zu sehen sein wird. Die vom Alimentarium, dem Museum für Ernährung in der Schweiz entworfene Ausstellung geht auf die allgegenwärtige Biotechnologie in unserer Ernährung ein und soll zu Diskussionen auch über die Gentechnik anregen.

Biotechnologie ist für die menschliche Ernährung nichts Neues. Bierbrauen und Käseherstellung, in der Medizin die heutige mikrobiologische Produktion von Medikamenten, das alles fasst man unter dem Begriff "Biotechnologie" zusammen. Auch Pflanzenzüchtung gehört dazu. Der Mensch züchtet schon seit Jahrtausenden Kulturpflanzen, seit etwa 200 Jahren intensiv. Aber erst durch die Entdeckung der Gene und ihrer Bestandteile, der DNA, vor ca. 50 Jahren, ist diese Züchtung auf eine wirklich wissenschaftliche Grundlage gestellt worden. Seit zehn Jahren ist es möglich, mit Hilfe der Gentechnik zu züchten, ein Thema, dass zur Zeit heftig diskutiert wird - häufig ohne Fachwissen. Hier soll die Ausstellung helfen zu verstehen.

Die Ausstellung war in der Schweiz von Gymnasiallehrern angeregt worden und ist vor allen Dingen für Schulklassen, aber natürlich auch für andere Besucher interessant. In der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig wird außerdem eine DNA-Küche aufgebaut, in der aus Tomaten oder anderem Gemüse und Obst die DNA gewonnen werden kann. Dazu werden nicht gentechnisch veränderte Pflanzen verwendet, sondern unsere ganz normalen Nahrungsmittel.

Die Erbsubstanz DNA ist in jedem Lebewesen enthalten, also auch in den meisten Lebensmitteln. Mit der normalen Nahrung isst jeder erwachsene Mensch etwa 1 Gramm DNA täglich. Da ist es schon ein besonderes Erlebnis, etwas in den Händen zu halten, wovon zwar viele sprechen, was jedoch die wenigsten gesehen haben. Die Tricks, wie die langen Fäden der DNA sichtbar werden können, verraten Ihnen die Mitarbeiter der Biologischen Bundesanstalt.

Die Ausstellung kann vom 27. Juli bis zum 31. August mit Führung besichtigt werden. Voranmeldung bei der Pressestelle der BBA, Dr. Wohlers (Telefon 0531 / 299-3204, Email: pressestelle@bba.de) oder Dr. Landsmann (0531 / 299-3803). (BBA)

Um Belegexemplar wird gebeten
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