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SUMMA Foundation Award für jungen Wissenschaftler der Magdeburger Uni

25.07.2001 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Neue Ergebnisse elektromagnetischer Strahlungen in Sicht?

In immer größerem Umfang werden elektromagnetische Wellen für die Übermittlung von Signalen und Daten genutzt. Dass dabei auch unerwünschte Strahlungen entstehen ist bekannt. Wie diese Wellen sich bewegen und welche Wirkung sie auf Menschen und auch auf technische Geräte haben, ist bisher kaum erforscht, sagte Professor Jürgen Nitsch, Lehrstuhlinhaber für Elektromagnetische Verträglichkeit und Theoretische Elektrotechnik der Magdeburger Universität. Aus Kostengründen wird oftmals der technische Aufwand gemieden, der nötig wäre, die Strahlung zu reduzieren. Dipl.-Ing. Heiko Haase (27 Jahre), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Nitsch, beschäftigt sich im Rahmen eines Forschungsvorhabens zur Elektromagentischen Verträglichkeit und seiner Dissertation mit der Berechnung solcher elektromagnetischer Strahlungen, z. B. von Sendeanlagen auf technische Objekte. Dabei geht es insbesondere darum, bestehende Theorien zur Einkopplung und Auswirkung elektromagnetischer Wellen wissenschaftlich zu untermauern und zu erweitern sowie mathematische Grundlagen für Simulationsprozesse zu erarbeiten.

Die hervorragenden Ergebnisse des jungen Wissenschaftlers wurden bei der Summa Foundation, einer Stiftung, die jährlich einen Preis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Elektromagnetischen Strahlung stiftet, eingereicht. International anerkannte Wissenschaftler begutachteten eingereichte Arbeiten von Forschern aus aller Welt. Die exzellenten Ergebnisse von Heiko Haase setzten sich gegen eine starke internationale Konkurrenz durch und für seine Arbeit wurde er kürzlich mit dem Preis "Summa Foundation Award" geehrt. Die Auszeichnung ist mit 15.000 US Dollar dotiert. Mit dieser großzügigen finanziellen Unterstützung der Summa Foundation wird Heiko Haase seine wissenschaftlichen Studien für ein Jahr an der University of New Mexiko/Albuquerque, USA, fortsetzen. Professor Nitsch arbeitet seit über 10 Jahren mit Wissenschaftlern der amerikanischen Universität zusammen. Derzeit forschen die Wissenschaftler gemeinsam an einem Projekt auf dem Gebiet hochfrequenter elektromagnetischer Energien und ihrer Wirkung auf elektronische Geräte.

Wir freuen uns über diese hohe internationale Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Strahlung unseres jungen Wissenschaftlers, hob Jürgen Nitsch hervor. Die Auszeichnung ist für unser Forscherteam zugleich Ansporn, intensiv auf dem Gebiet elektromagnetischer Verträglichkeit weiter zu arbeiten, denn durch rasante Entwicklungen in der Nachrichten- und Übertragungstechnik sind elektromagnetische Strahlungen sehr stark in den Mittelpunkt des öffentlichen und Umweltinteresses gerückt.
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