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Neu gegründet: Sprachenrat mittleres Ruhrgebiet

02.10.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Institutionen, Firmen und Bürger in allen Fragen beraten, die mit Mehrsprachigkeit zu tun haben, das will der neu gegründete Sprachenrat mittleres Ruhrgebiet e.V..


(v.l. vorne) Wilhelm Heckmann, Susanne Blasberg-Bense, Dr. Beate Helbig, Kasta Neuhaus, Gerken Saadi, (hinten) Dr. Jochen Pleines, Prof. Dr. Karl Richard Bausch, Dr. Hans-Peter Merz.
Gerken Saadie bei der Unterzeichnung Bochum, 02.10.2001
Nr. 288

Sprachen kennen keine Grenzen
Neu gegründet: Sprachenrat mittleres Ruhrgebiet
Mehrsprachigkeit fördern

Institutionen, Firmen und Bürger in allen Fragen beraten, die mit Mehrsprachigkeit zu tun haben, das will der neu gegründete Sprachenrat mittleres Ruhrgebiet e.V.. Rund 40 Repräsentanten von öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Privatpersonen trafen sich am Europäischen Tag der Sprachen (26. September) im Internationalen Begegnungszentrum der RUB um den Verein zu gründen. 18 Mitglieder hat er bereits.

Über Stadtgrenzen hinweg

"Sprachen enden nicht an Grenzen, schon gar nicht an Stadtgrenzen", betonte Dr. Jochen Pleines, Direktor des Landesspracheninstituts NRW und erster Vorsitzender des Vereins. Daher hatte der Initiativkreis Ruhrgebiet empfohlen, die ersten Aktivitäten des Sprachenrats auf die Region mittleres Ruhrgebiet zu konzentrieren. Seine Arbeit beginnt also in Witten, Bochum, Herne und Hattingen. Der nächste Schritt nach der Gründung wird die Einrichtung einer Geschäftsstelle sein.

Förderung durch öffentliche und private Einrichtungen

Zweiter Vorsitzender des Vereins ist Dr. Hans-Peter Merz (IHK), Schriftführerin ist Gerken Saadi (Bezirksregierung) und Kassierer ist Wolfgang Sperr (VHS). Die Regionale Lenkungsgruppe der Region mittleres Ruhrgebiet - bestehend aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlicher Verwaltung - hat die Gründung des Sprachenrats ausdrücklich begrüßt. Der Vorstand sieht daher gute Chancen, durch private und öffentliche Einrichtung die notwendige finanzielle Unterstützung zu sichern. Auch Privatpersonen können ihren Beitrag zur Förderung der Mehrsprachigkeit leisten: Der Beitrag für Auszubildende und Studierende beträgt 15 Euro, für Einzelpersonen 50 Euro jährlich. Institutionen und Einrichtungen zahlen mindestens 250 Euro im Jahr.

Weitere Informationen

Dr. Jochen Pleines, Tel. 0234/6874-151, e-mail: jochen.pleines@lsi-nrw.de, Dr. Hans-Peter Merz, Tel. 0234/9113-133, email: merz@bochum.ihk.de
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