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"Landwirtschaft und Ernährung im Umbruch"

16.10.2001 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Zweite Hochschultagung des Fachbereichs Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement am 9. November 2001 in Gießen

"Landwirtschaft und Ernährung im Umbruch - Perspektiven nach der Krise". So lautet das Thema der zweiten Hochschultagung des Fachbereichs Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement, die am 9. November 2001 ab 9.00 Uhr in der Aula der Universität (Ludwigstraße 23, Gießen) stattfindet. Der Fachbereich wendet sich mit dieser Tagung an Fachleute und an die interessierte Öffentlichkeit, insbesondere auch an Lehrerinnen und Lehrer, die sich ein Bild vom aktuellen Erkenntnisstand zu diesem Thema verschaffen wollen.

In den Feldern Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -handel sowie Ernährung ist der Verbraucher zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Während er jahrelang nur als Käufer und Konsument wahrgenommen wurde, steht jetzt sein Interesse an Lebensmitteln im Vordergrund, die qualitativ hochwertig und gesundheitlich unbedenklich sind. Vor allem werden Lebensmittel erwartet, die frisch sind und frei von Giftstoffen und Krankheitserregern. Der Zugang zu diesen Lebensmitteln und Ernährungskonzepten soll allen Verbrauchern offen stehen, d.h. er kann nicht an Bildung, Einkommen oder Familienstand gebunden sein.

Bei der Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung der Lebensmittel ist es gleichzeitig gesellschaftliches Ziel, die Belastung der Umwelt so gering wie möglich zu halten und eine verantwortliche Landschaftsgestaltung zu fördern. Das Auftreten von BSE in Deutschland hat die Landwirtschaft und die industrielle Nahrungsproduktion in eine Vertrauenskrise geführt und viele Betriebe in ihrer Existenz gefährdet. Vor dem Hintergrund dieser Situation stellt sich nun die Frage, welche Wege in eine Zukunft führen, in der sich Nahrungsproduktion und Ernährungsverhalten konstruktiv, verantwortlich und nachhaltig entwickeln können.

Außer zahlreichen Mitgliedern des Fachbereichs werden auch der Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Martin Wille, und die Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Herlind Gundlach, aus Sicht der Politik zu dem Thema referieren. Um 13 Uhr findet abschließend eine Podiumsdiskussion statt, die Angelika Bork vom Hessischen Rundfunk moderiert.

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Krawinkel
Institut für Ernährungswissenschaft
Wilhelmstraße 20
Tel.: 0641/99-39048
Fax: 0641/99-39039
e-mail: Michael.Krawinkel@ernaehrung.uni-giessen.de
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