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Montaigne-Preis 2001 für Brüsseler Opern-Chef

17.10.2001 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Montaigne-Preis 2001 für Brüsseler Opern-Chef

Bernard Foccroulle erhielt von der Universität Tübingen den Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Der Montaigne-Preis 2001 der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg, wurde kürzlich Bernard Foccroulle (48), dem Direktor der belgischen Nationaloper, des Königlichen Theaters La Monnaie in Brüssel, verliehen. Der Preis wurde vom Rektor der Universität Tübingen, Prof. Dr. Eberhard Schaich, überreicht.

Das international besetzte Kuratorium des Montaigne-Preises unter Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Oppermann, Juristische Fakultät der Universität Tübingen, begründet die Wahl von Bernard Foccroulle zum diesjährigen Montaigne-Preisträger in der Preisurkunde folgendermaßen: "Die Ehrung gilt dem Cembalisten, Komponisten und Organisten, der sich insbesondere durch die Interpretation des Bach'schen Gesamtwerkes einen herausragenden Ruf erworben hat. Die Spannweite seines musikalischen Wirkens reicht von der Wiederentdeckung der Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. Die ausgeprägte Gabe zur Musikvermittlung, der Sinn für eine anhaltende kulturelle Erziehung vom Kindesalter an und die organisatorischen Fähigkeiten eines Kulturmanagers machten den Laureaten zum erfolgreichen Direktor des Brüsseler Opernhauses. Bernard Foccroulle hat das Königliche Theater La Monnaie von Grund auf modernisiert, für ein breites Publikum geöffnet und dem musikalischen Nachwuchs des Hauses mit dem Opéra-Studio ein Forum gegeben. Es ist ein engagierter Verfechter von "Kultur und Demokratie", der in der europäischen Politik einen höheren Rang für die Kultur beansprucht."

Der seit 1968 alljährlich von der EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN verliehene Montaigne-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg, würdigt bedeutende Beiträge zur europäischen Kultur aus Ländern der romanischen Sprachfamilie und ging in diesem Jahr ins französischsprachige Belgien. Die Auszeichnung ist mit EUR 20.000 dotiert und mit einem Stipendium in Höhe von EUR 11.040 verbunden. Auf Vorschlag von Bernard Foccroulle wird die Mezzosopranistin Isabelle Everarts de Velp mit Hilfe dieses Stipendiums ein Jahr lang ihre Ausbildung in Deutschland fortsetzen.
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