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Offizielle Eröffnung des neuen Kreißsaales

18.10.2001 - (idw) Universität Leipzig

Eigentlich handelt es sich gar nicht um einen Kreißsaal, sondern um einen ganzen Komplex von bestausgestatteten Räumen, in denen die werdenden Mütter ihre Babys mit qualifzierter Hilfe von gutausgebildeten Hebammen und unter den wachsamen Augen von spezialisierten Gynäkologen und Kinderärzten zur Welt bringen können.


Das Bybykörbchen
Das mit allen lebenserhaltenden Funktionen ausgestattete Kinderbett Endlich ist es soweit: Mehrmals verschoben und nun wahr geworden, kann Prof. Dr. Dr. Michael Höckel, Direktor der Universitätsfrauenklinik und Poliklinik Leipzig, den Neuen Kreißsaal an seiner Klinik am 24. Oktober 2001, 16.00 Uhr, offiziell in Betrieb nehmen.

Eigentlich handelt es sich gar nicht um einen Kreißsaal, sondern um einen ganzen Komplex von bestausgestatteten Räumen, in denen die werdenden Mütter ihre Babys mit qualifzierter Hilfe von gutausgebildeten Hebammen und unter den wachsamen Augen von spezialisierten Gynäkologen und Kinderärzten zur Welt bringen können.

Für alles ist gesorgt. In fünf Räumen stehen je ein spezielles Bett für die Kreißenden bereit, darunter ein großes Rundbett, das den Frauen besonders viel Bewegungsspielraum läßt. Auf Wunsch können auch eine rote Wanne für Unterwassergeburten, Gebärhocker oder große Bälle genutzt werden, von denen sich manche Frauen Erleichterung versprechen. Zu jedem Raum gehören ein eigenes Bad für die zukünftige Mutti, eine Babywanne für das Kleine, ein Wickelplatz und eine Waage. Die perfekte Ausstattung wird unterstrichen durch die Farbgebung, die in jedem Raum anders ist. Grün, blau, violett oder beige sind Bett und Mobiliar - kurz eine Umgebung zum Wohlfühlen.

Aber auch die Funktionalität ist gewährleistet. Die Schränke enthalten in jedem Zimmer alles, was die Hebamme oder der Arzt eventuell benötigen könnten. Und damit nicht lange gesucht werden muß, befindet sich in jedem Zimmer das Zubehör an genau derselben Stelle. Das i-Tüpfelchen aber sind die Babybetten. Zwei wunderschöne Korbbetten, die mit einer Spieluhr an ihrer geschweiften Spitze versehen sind, symbolisieren die ganze Liebe und Wärme, die hier den neuen Erdenbürgern entgegengebracht wird.

Für Frau Prof. Dr. Brigitte Viehweg, Leiterin des Funktionsbereichs Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik, ist die liebevolle Zuwendung, die jede Frau in ihrer Abteilung erfährt, genauso wichtig wie die Vorsorge für alle Eventualitäten. Für Risikogeburten stehen Frauen- und Kinderärzte bereit, um jederzeit einzugreifen. Der Operationssaal befindet sich im Kreißsaalkomplex und ist mit allem ausgestattet, was im Notfall gebraucht wird. In einem Kinderzimmer steht ein Spezialbabybett, das alle nötigen Anschlüsse für lebenserhaltende Maßnahmen vorhält. Das zu wissen, ist beruhigend für die Schwangeren. In der Regel haben sie sich in Kursen, die von den Hebammen der Klinik geleitet werden, nicht nur über die Geburt informiert, sondern auch über die Klinik, in der sie ihr Kind zur Welt bringen wollen.

Haben Mutter und Kind alles überstanden, kommen sie auf die neue Wöchnerinnenstation, die zwar noch nicht die endgültige ist, aber gegenüber der alten eine enorme Verbesserung darstellt. Den Schwestern ist es besonders wichtig, den jungen Muttis beim Stillen zur Seite zu stehen, gehen doch alle davon aus, dass Muttermilch nach wie vor die beste Nahrung für das Neugeborene ist. 1996 bekam die Klinik von der UNESCO den Titel "Stillfreundliches Krankenhaus" verliehen - eine Auszeichnung, auf die man zurecht stolz ist.

Zur Eröffnungsveranstaltung im Hörsaal der Universitätsfrauenklinik laden Sie Prof. Dr. Dr. Michael Höckel und Frau Prof. Dr. Brigitte Viehweg herzlich ein!

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