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TUM als Vorreiterin: Benennung eines CIO in die Hochschulleitung

26.10.2001 - (idw) Technische Universität München

Als erste Hochschule Deutschlands hat die Technische Universität München einen Chief Information Officer (CIO), wie er sonst in Industrieunternehmen üblich ist, in die Hochschulleitung berufen. Vizepräsident Prof. Arndt Bode, Ordinarius für Informatik und bisher zuständig für internationale Beziehungen der Hochschule, wurde diese Funktion übertragen. Die Hochschule verspricht sich von dieser Position die Effektivierung aller Prozesse im Umgang mit Information und damit deutliche Einsparungen.

Vielfältige Aufgaben der elektronischen Informationsverarbeitung werden in modernen Universitäten nur zum Teil zentral, meist aber dezentral in den Fakultäten und Untereinrichtungen erbracht. Dazu zählen etwa die Versorgung von Wissenschaftlern und Studenten mit Rechnerarbeitsplätzen, elektronische Bibliotheken, Multimediaeinrichtungen, Chipkartensysteme für Abrechnungen und Schliesssysteme, Online-Dienste von der studentischen Registratur bis zur vollautomatischen Prüfungsüberwachung und
Zeugniserstellung, Werbung und Außendarstellung der Fakultäten oder elektronische Abwicklung der Kosten-Leistungsrechnung als Voraussetzung der leistungs- und belastungsorientierten Mittelverteilung.

Technisch überforderte Verwaltungsinstanzen und unklare Zuständigkeitsstrukturen führen dabei zu Ineffizienzen hinsichtlich der Beschaffung der Programme und Rechner, die benötigt werden. Außerdem kommt es bei der Abwicklung zu unverhältnismäßig hohem Aufwand von Personal.
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