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Forschung für gute Lehre(r)

30.10.2001 - (idw) Universität Augsburg

Das Augsburger Zentralinstitut für didaktische Forschung und Lehre mit zahlreichen Projektpräsentationen bei den Tagen der Forschung / Öffentliche Expertendiskussion zur Reform der Lehrerbildung in Bayern am 29. November

Über die regulären Kolloquiumstermine hinaus wendet sich Zentralinstitut für didaktische Forschung und Lehre der Universität Augsburg im laufenden Wintersemester mit zwei größeren Veranstaltungen an ein an Fragen der Pädagogik, Didaktik und Lehrerbildung interessiertes Publikum: Zum einen werden am 6., 7. und 8. November im Rahmen der Augsburger "Tage der Forschung" zahlreiche am Institut laufende Projekte präsentiert, zum anderen werden am 29. November Mitglieder des Instituts gemeinsam mit bayerischen Bildungspolitikern die Reform der Lehrerbildung in Bayern diskutieren.

DIDAKTISCHE FORSCHUNG UND LEHRE AN DER TAGEN DER FORSCHUNG

Vier jeweils ca. 45-minütige Vorträge und zwei Posterausstellungen stehen auf dem Programm einer Blockveranstaltung, die das Institut am Dienstag, dem 6. November, von 14.30 bis gegen 21.00 Uhr zu den diesjährigen "Tagen der Forschung" beisteuert. Um 14.30 Uhr eröffnet der geschäftsführende Direktor des Instituts, Prof. Dr. Helmut Altenberger, im HS 1004 des Physik-Hörsaalzentrums (Universitätsstraße 1) die Vortragsreihe mit folgenden Einzelbeiträgen:

o 15.00: Vorgezogene zweite und dritte Fremdsprache am Gymnasium - ein Forschungsbericht (Prof. Dr. Konrad Macht, Didaktik des Englischen)
o 16.00: Der Schritt vom Umweltwissen zum Umwelthandeln - seine Differenzierung nach unterschiedlichen Handlungsfeldern (Prof. Dr. Ulrich Wieczorek, Didaktik der Geographie)
o 17.00: Leistung und Grenzen des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen: Lernen, lehren und beurteilen (Prof. Dr. Fritz Abel, Didaktik des Französischen)
o 18.15: Virtuelle Weiterbildung zur Potenzialentwicklung bei Führungskräften (Prof. Dr. Hildegard Macha, Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung)

Zeitlich parallel informieren zwei Posterausstellungen im Foyer des Hörsaalzentrums über die Projekte
o Weiterbildung von Frauen für pädagogische Führungspositionen (Dr. Claudia Fahrenwald, Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung)
o Vom Umweltwissen zum Umwelthandeln (Prof. Dr. Ulrich Wieczorek, Didaktik der Geographie)

Letzter Programmpunkt ab 19.30 Uhr ist die Vorstellung und Übergabe der ersten beiden Bände der neuen Schriftenreihe des Zentralinstituts für didaktische Forschung und Lehre, die im Auer-Verlag, Donauwörth, unter den Titeln "Kompetenzerwerb in der Schule von morgen" (hg. v. Werner Wiater) und "SynÄsthetische Bildung in der Grundschule" (hg. v. Kaspar H. Spinner erschienen sind.

Zwei weitere am Institut bearbeitete Projekte werden Im späteren Verlauf der Tage der Forschung werden zwei weitere am Institut bearbeitete Projekte in zwei Einzelvorträgen vorgestellt:
o Am Mittwoch, dem 7. November, referiert Gül Solgun-Kaps (Didaktik der Sozialkunde) zum Thema "Integration statt Ausgrenzung. Interkulturelles Lernen für die multikulturelle Gesellschaft am Beispiel türkischer Kinder und Jugendlicher" (Beginn 14.00 Uhr, Phil.-Gebäude, Universitätsstr. 10, R 2103).
o Am Donnerstag, dem 8. November, stellt der Musikpädagoge Dr. Clemens M. Schlegel "Methoden komparativer Lehrplananalyse" vor (Beginn 16.15 Uhr, Phil.-Gebäude, Universitätsstr. 10, R 2117).

ZUR REFORM DER LEHRERBILDUNG IN BAYERN

Das Augsburger Zentralinstitut für didaktische Forschung und Lehre befasst sich seit seinem Bestehen intensiv mit Fragen zur Reform der Lehrerbildung in Bayern. Als erstes Ergebnis dieser Arbeit konnte bereits im Frühjahr 2000 ein "Rahmenkonzept zur Reform der Lehrerbildung in Bayern" vorgelegt werden (veröffentlicht u. a. im Internet unter http://www.uni-augsburg.de/institute/didaktikinstitut/sites/rahmenkonzeptIndex.htm).

Wesentliche Elemente dieses Rahmenkonzepts wurden in einer einschlägigen Entschließung des Bayerischen Landtags vom 14. März 2001 berücksichtigt. Auf der Grundlage dieser Entschließung will eine vom Institut am 29. November veranstaltete öffentliche Expertendiskussion allen mit Fragen der Lehrerbildung in Bayern Befassten ein Forum zur konstruktiven Fortsetzung der laufenden Diskussion bieten. Als Podiumsteilnehmer sind Vertreter der zuständigen Ministerien, Abgeordnete der im Landtag vertretenen Parteien sowie Wissenschaftler aus dem Bereich der Didaktik eingeladen.

Moderiert von Prof. Dr. Helmut Altenberger werden diskutieren:
o Studiendirektor Alfred Glasl, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
o Ministerialdirigent Jürgen Großkreutz, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst
o Eberhard Irlinger, MdL, SPD
o Petra Münzel, MdL, Bündnis 90/Die Grünen
o Siegfried Schneider, MdL, CSU
o Prof. Dr. Konrad Schröder, Lehrstuhl für Didaktik des Englischen, Universität Augsburg
o Prof. Dr. Dr. Werner Wiater, Lehrstuhl Professor für Schulpädagogik, Universität Augsburg

WEITERE KOLLOQUIUMSTERMINE

Im Kolloquium des Zentralinstituts für didaktische Forschung und Lehre finden dann im weiteren Verlauf des Wintersemesters (jeweils dienstags um 18.15 Uhr) noch drei öffentliche Vortragsveranstaltungen statt:

4. Dezember 2001
"Historiographie und Narrativität"
Prof. Dr. Karl Filser (Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte, Universität Augsburg)
Ort: Phil-Gebäude, Universitätsstraße 10, Raum 1087

8. Januar 2002

"Videotechnik als Medium in der Lehrerausbildung"
Dr. Lutz Mauermann (Videolabor, Universität Augsburg)
Phil-Gebäude, Universitätsstraße 10, Raum 2157 (Videolabor)

5. Februar 2002
"Spielfilmsequenzen im Französischunterricht"
Priv.-Doz.Dr. Wolf Albes (Romanische Literaturwissenschaft, Universität Augsburg)
Ort: Phil-Gebäude, Universitätsstraße 10, Raum 1087
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KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:

Dr. Dirk Menzel, Zentralinstitut für didaktische Forschung und Lehre der Universität Augsburg
86135 Augsburg, Telefon 0821/598-5268, Fax -5504, dirk.menzel@phil.uni-augsburg.de
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