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"Massenarbeitslosigkeit in Deutschland - Lösungsansätze aus der Wissenschaft"

31.10.2001 - (idw) Freie Universität Berlin

Vorlesung von Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann/DIW am 1. November um 17.00 Uhr s.t.

Dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin ist es gelungen, den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Prof. Dr. Klaus Zimmermann, als Honorarprofessor zu gewinnen. Der seit 1998 an der Universität Bonn lehrende Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften leitet zudem das in Bonn ansässige Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Darüber hinaus ist Prof. Zimmermann Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Gremien, neben den einschlägigen nationalen und internationalen ökonomischen Institutionen zählen dazu unter anderem auch die Kommission "Empirische Wirtschaftsforschung" des Wissenschaftsrates und die ökonomische Sektion der traditionsreichen Leopoldina in Halle. Bis 2001 amtierte Prof. Zimmermann überdies als Programmdirektor des renommierten Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London. Soeben wurde er in eine hochrangige Beratergruppe um EU-Kommissionspräsident Romano Prodi berufen. Um so bedeutsamer ist seine Bereitschaft, die Honorarprofessur an der Freien Universität Berlin anzunehmen, die mit einer regelmäßigen Lehrverpflichtung verbunden ist.

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Universität Mannheim erhielt Prof. Zimmermann 1984 für seine Dissertation "Zur ökonomischen Theorie der Familie, Frauenerwerbstätigkeit und Geburtenentwicklung in der BRD unter besonderer Berücksichtigung der Konsequenz der Rationierung, der Gewohnheitsbildung und der Staatsaktivität", (423 S., Urteil: summa cum laude) den Karin-Islinger-Preis. Seine Habilitationsschrift von 1987 beschäftigt sich mit "Innovative Activity, Employment Decisions, and the Neoclassical Model of the Firm: Theory and Practice", (256 S.). Von 1989-1998 war Prof. Zimmermann Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität München. Seit 1998 ist er Direktor des IZA und Professor an der Universität Bonn. Im Januar 2000 übernahm er die Präsidentschaft des DIW Berlin. Die Freie Universität ernannte ihn im Juli 2001 zum Honorarprofessor.

Die Liste der Publikationen Prof. Zimmermanns ist lang: 20 Bücher und über 150 Zeitschriftenbeiträge kreisen immer wieder um seine Forschungsschwerpunkte in der Arbeits- und Bevölkerungsökonomie, der Migrationsforschung, Industrieökonomie und Ökonometrie. Zimmermann ist Herausgeber zahlreicher wichtiger Fachzeitschriften, darunter Recherches Economiques de Louvain (seit 1991), Journal of Applied Econometrics (seit 1992), Labour Economics (1992-2000), European Economic Review (1993-1998), International Journal of Manpower (seit 1998), Economic Bulletin (seit 2000).

Ort: Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Hörsaal A (Erdgeschoss), Garystraße 35, 14195 Berlin (Dahlem), U-Bhf. Thielplatz, Linie 1.

Informationen: Doerte Hoeppner, DIW Berlin, Pressereferentin, Königin-Luise-Straße 5, 14195 Berlin, Tel. 030/897 89-249, Fax: 897 89-119, E-Mail: presse@diw.de, Internet: http://www.diw.de
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